Jurypreis
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November / Dezember 2025

Technische Universität Wien

Neue Zeilen

Wohnen im Nachkriegsbestand weiterdenken

von Charlotte Bardenz

Hochschule:

Technische Universität Wien

Abschluss:

Diplom

Präsentation:

26.06.2025

Lehrstuhl:

Gebäudelehre und Entwerfen | Univ. Prof. Dipl.-Ing. M.Arch (AADist) Tina Gregoric |Senior Artist Dipl.-Ing Katharina Urbanek

Rubrik:

Wohnbauten

Software:

Archicad, Adobe Cloud, Blender

Das Stadtbild vieler deutscher Städte, so auch Bochum, ist stark vom Wohnungsbau der Nachkriegszeit geprägt. In dieser Phase ist in kurzer Zeit viel kostengünstiger und funktionaler Wohnraum entstanden, häufig in Form von Zeilenbauten, der heute vor unterschiedlichen Herausforderungen steht. Die Bausubstanz ist gealtert und kann den Anforderungen an Energieeffizienz, Komfort und Wohnqualität häufig nicht gerecht werden. Zudem entsprechen die standardisierten Grundrisse kaum den differenzierten Wohnbedürfnissen unserer sich wandelnden Gesellschaft.

Ziel der Arbeit ist es, Strategien zu entwickeln, mit denen der vorhandene Wohnungsbestand durch gezielte architektonische Maßnahmen nachhaltig aufgewertet werden kann. Dabei sollen zum einen bauliche Defizite behoben, zum anderen die Potentiale der bestehenden Strukturen herausgearbeitet und gestärkt werden. Im Fokus stehen Konzepte, die das generationsübergreifende Miteinander fördern, Barrierefreiheit gewährleisten und durch gemeinschaftliche Räume ein starkes soziales Gefüge innerhalb der Siedlung schaffen. Die Arbeit zeigt die Transformation der prägenden Zeilenbauten zu einem zukunftsfähigen, inklusiven und lebenswerten Wohnumfeld.

Text von Charlotte Bardenz