Platz 18
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Januar / Februar 2018

Fachhochschule Aachen

Kreativ Fabrik

Rheinische Industriekultur als Tor für Aachen Nord

von Silvana Hecklinger

Hochschule:

Fachhochschule Aachen

Abschluss:

Master

Präsentation:

31.01.2017

Lehrstuhl:

Städtebau / Prof. Stefan Werrer

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

Vectorworks / Photoshop / Indesign

Der Stadtteil Aachen Nord ist durch eine starke industrielle Entwicklung geprägt und gleichzeitig ein heterogener Bereich mit durchmischten Strukturen aus Gewerbe- und Wohngebieten.

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Teil der Stadt Aachen, das ehemalige Garbe-Lahmeyer-Areal.

Die Stadt Aachen und der Industriedenkmalpfleger möchten das Gebäudeensemble erhalten bzw. umnutzen, da es ein besonderes Beispiel rheinischer Industriekultur darstellt.

Das Ziel des Projektes ist es, das ehemalige Garbe-Lahmeyer-Areal zu einem neuen, aufgeweckten studentischem Kreativquartier für den Stadtteil Aachen Nord werden zu lassen.
Der Komplex befindet sich derzeit in mitten eines Industriegebietes, welches das Potential bietet sich in den nächsten Jahren zu einem urbanen und vielfältigen Areal zu entwickeln.

Auf Grund der industriellen Historie und der Nachnutzungsmöglichkeit sind die Garbe-Lahmeyer Montagehalle und angrenzenden die Werkgebäude besonders erhaltenswert. Die Lage des Areals schafft einen idealen, zentralen Mittelpunkt und ein Tor zum Stadtteil Aachen Nord.

In diesem Projekt entsteht eine neue Querverbindung zwischen Jülicher Straße und Grüner Weg entlang des Marktplatzes, Mittelschiffes der Montagehalle, Industriegebäudes und der neuen Grünzone. Die bestehenden Frei- und Grünflächen werden verknüpft um den Fußgängern und Radfahrern einen Begegnungsraum zu erschaffen. Zum einem bietet diese Querung eine hervorragende Möglichkeit Wegstrecken abzukürzen, zum anderen entsteht auch ein außergewöhnlicher und interaktiver Nutzungs- und Erlebnisraum in der Garbe-Lahmeyer Montagehalle. Der Passant wird zunächst von einem großen, freien Marktplatz in Empfang genommen, welcher von Ladenlokalen und Gastronomie umschlossen ist. Im Mittelschiff der ehemaligen Montagehalle zeigt sich ein besonderer Anblick auf altes Industriegut und gleichzeitig moderne Arbeits- und Freizeitwelten. In den Seitenschiffen findet man eine Bibliothek, Seminarräum  der Aachner Hochschulen und im hinteren Teil bewohnte, innovative Townhouses, die flexibel auf die Entwicklung des Markes reagieren können.