Kollektive Stadtgestalterin: Soziale Gerechtigkeit durch urbane Praxis
Kristin Lazarova ist Architektin, Urban Designerin und Kuratorin. Sie studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, bevor sie ihren Master in "Architecture – Urbanism and Societal Change" an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen absolvierte.
Früh engagierte sie sich in zivilgesellschaftlichen Projekten, etwa mit den ersten Parklets in Stuttgart, die bundesweit den Diskurs um Straßenraum und Teilhabe anstießen. Nach Stationen in Architektur- und Stadtplanungsbüros in Zürich und Berlin baute Kristin die Netzwerkstelle Urbane Praxis in Berlin mit auf und verantwortete Programme wie das Learnscapes-Programm an der Floating in Berlin. Heute ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt OpenCultures an der Technischen Universität Braunschweig, wo sie mit partizipativen Formaten Fragen der Klimagerechtigkeit bearbeitet.
Wie lassen sich bottom-up-Initiativen in offizielle Stadtentwicklungsprozesse einbinden? Wie geht urbane Transformation – und wie setzt Kristin sie in Forschung und Praxis um? Welche Rolle spielen Genderperspektiven und FLINTA-Initiativen, wenn es darum geht, zugängliche Stadträume zu schaffen? Ein Gespräch über kollektive Gestaltung, urbane Experimente und die Frage, wie eine gerechte Stadt gelingen kann.
Ob Fachplaner*in im konventionellen Architekturbüro oder Grenzgänger*in im Bühnenbau: In unserem „ALUMNI-Podcast: Studiert, um zu bauen?“ sprechen wir mit unseren Gästen über ihre beruflichen Stationen nach dem absolvierten Architekturstudium, über ihre aktuelle Situation und die Wege, die sie dorthin geführt haben.
Teaserbild: Kristin Lazarova, Foto: Raquel Gómez Delgado
Host und Produktion: Kerstin Kuhnekath
Redaktion und Text: Katharina Lux