Architektin für Authentizität: Wie offen muss Architektur heute sein?

Barbara Holzer ist Schweizer Architektin, Professorin und Mitgründerin des international tätigen Büros Holzer Kobler Architekturen. Nach ihrem Abschluss an der ETH Zürich 1991 arbeitete sie unter anderem bei Daniel Libeskind in Berlin. 2002 gründete sie ihr eigenes Büro, das sie seit 2004 gemeinsam mit Tristan Kobler führt. 

Heute arbeitet sie an der Schnittstelle von Architektur, Städtebau, Ausstellungsgestaltung und Design – immer mit einem klaren gesellschaftlichen und politischen Anspruch. Dabei wollte Barbara eigentlich Schauspielerin werden. Erst die Suche nach einem kreativen Studium führte sie zur Architektur, wo sie ein Universum von gesellschaftlichen, kulturellen und räumlichen Fragestellungen entdeckte.

Als Professorin an der Hochschule Düsseldorf (PBSA Düsseldorf) versteht sie Lehre als Raum für Haltung, Wahrnehmung und persönliche Positionierung. Themen wie kulturelle Authentizität, Aneignung von Raum, Nachhaltigkeit und feministische Perspektiven prägen ihre Arbeit in Praxis und Lehre.

Wie können Räume gesellschaftliche Teilhabe fördern? Welche Rolle spielt Lehre für strukturelle Veränderungen in der Architektur? Und warum ist Architektur erst vollständig, wenn Menschen sie sich aneignen? Ein Gespräch über Haltung, Mut und Architektur als offenes System.

Ob Fachplaner*in im konventionellen Architekturbüro oder Grenzgänger*in im Bühnenbau: In unserem „ALUMNI-Podcast: Studiert, um zu bauen?“ sprechen wir mit unseren Gästen über ihre beruflichen Stationen nach dem absolvierten Architekturstudium, über ihre aktuelle Situation und die Wege, die sie dorthin geführt haben.

Teaserbild: Barbara Holzer, Foto: © Sven Bänziger
Host und Produktion: Kerstin Kuhnekath
Redaktion und Text: Katharina Lux