Einen Monat des Urban Designs: Das Festival Projections, Limits and Encounters

An der TU Delft widmet sich eine reichhaltige Veranstaltungsserie ganz dem Thema Urban Design.

Unter dem Titel Projections, Limits and Encounters: a month of urban design an der TU Delft veranstaltet die Section of Urban Design in Kooperation mit weiteren Fachgebieten und Organisationen vom 24. Oktober bis zum 21. November 2023 ein Festival. In einer Serie von Vorträgen, Workshops, Symposien und einer Ausstellung widmet sich die Veranstaltung Fragen der Bedeutung, des Einflusses, aber auch nach den Grenzen des Urban Designs. Studierende, Lehrende, Forscher*innen, Designer*innen und alle Interessierten sind dazu eingeladen, über die Geschichte, Gegenwart und die Zukunft der Profession nachzudenken und sich auszutauschen. Zu den Vortragenden in der Talkreihe gehören hochkarätige Persönlichkeiten, unter anderem der Stadtsoziologe Richard Sennett oder der Stadtplaner Kees Christiaanse.

Aufbereitung der Ergebnisse

Nach dem Abschluss des Festivals sollen die gewonnenen Ergebnisse gesammelt und publiziert werden, um richtungsweisende Impulse für die Forschung und Lehre im Urban Design weiterzutragen. Viele der Talks und Veranstaltungen werden darüber hinaus aufgezeichnet und sind als Podcast oder Video dann nachschaubar.

Symposium

Das eintägige Symposium Repositioning Urban Design fand am 27. Oktober 2023 statt und beschäftigte sich mit der Rolle des Urban Designers in einer Welt, die durch multiple Krisen gekennzeichnet ist. Die Veranstaltung war dem Festivaltitel angelehnt und thematisch in verschiedene Panels gegliedert. „Encounters“ hatte einen Fokus auf interdisziplinäre Perspektiven in der Lehre, "Limits" versuchte, die Grenzen des Urban Designs als Disziplin auszuloten und "Projection“ widmete sich der Vermittlung der Anliegen von Stadtplanung.

Ausstellung

Ein thematischer Rückblick auf die Arbeiten eines Jahrzehntes an der Faculty of Architecture and the Built Environment findet in der Ausstellung Urban Design: Fabrics, Subjects, Scales statt. Über 50 Zeichnungen aus ausgewählten Projekten gewähren einen Einblick in die Entwicklung der Lehr- und Forschungstätigkeit in Delft. Geordnet sind die Beiträge nach ihrer Struktur, den „Fabrics“, etwa von dichtbesiedelten Kernstadtbereichen bis hin zu unberührter Natur sowie durch die „Subjects“, die menschlichen und nicht menschlichen Akteur*innen. In der Kategorie „Scale“ sind die Projekte nochmals in einem Übersichtsdiagramm zusammengefasst. Zu sehen ist die Ausstellung während der gesamten Festivalperiode.