Termine

Veranstaltungen aus der Architektur- und Hochschulwelt

11.10. - 13.12.22

Dienstagsvorträge

19:00 Vortragsreihe Demolder Schule für Architektur und Innenarchitektur Detmold Mehr

mit namhaften Referenten

Die Dienstagsvorträge sind die Vortrags­reihe der Detmolder Schule. Profilierte externe Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Architektur, Innen­architektur, Stadtplanung, Theorie und Kunst berichten über ihre Arbeit und das, was sie bewegt und antreibt. Die Vorträge richten sich an alle Hochschulangehö­rigen sowie die interessierte Öffentlich­keit. Sie finden dienstags um 19 Uhr im Casino (Geb. 3) statt. Termi­ne des WS unter: www.th-owl.de
Text: TH OWL/Detmolder Schule

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14.12.22

Nach der Kernkraft

18:30-20:30 Ausstellungseröffnung Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) Berlin Mehr

Konversionen des Atomzeitalters

Sehr geehrte Damen und Herren,

Deutschland steigt aus der Nutzung der Atomenergie aus. Was bleibt?

Rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiver Abfall muss sicher in einem Endlager untergebracht werden. Und was geschieht mit den Atomkraftwerken?
Sie sind Teil der Landschaft geworden. Gibt es neue Verwendungen? Was wäre denkbar?

Studierende der Universität Kassel haben sich Gedanken gemacht, wie eine Nachnutzung aussehen könnte.
 Ihre Ideen sind phantasievoll, visionär, mutig. Es braucht Vorstellungskraft für diese „unbequemen Denkmäler“.
Das BASE freut sich, diese Ausstellung in seine Räume nach Berlin zu holen.
Denn: Denkanstöße geben, Debatten und Austausch fördern – für ein Bundesamt, das die Öffentlichkeit in seine Arbeit einbindet, ist dies von essenzieller Bedeutung.
 
Das Abschalten der Atomkraftwerke ist Grundlage für diese Ideen junger Menschen. Und es ist Grundlage für die 2017 neu gestartete Suche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland. Kaum ein Thema beschäftigt die deutsche Gesellschaft bis heute so sehr, wie die Nutzung der Atomenergie und die ungelöste Frage der Entsorgung. Die neu erschienene Publikation des BASE „Der Atomausstieg in Deutschland“ zeigt, dass viele Aufgaben in der nuklearen Sicherheit auch nach dem Abschalten der Kraftwerke bleiben.
 
Wir laden Sie zur Ausstellungseröffnung und Vorstellung der Publikation ein:
 
14. Dezember 2022
18:30 bis 20:30 Uhr
 
Nach einem moderierten Talk zur Vergangenheit und Zukunft der nuklearen Anlagen und ihren Hinterlassenschaften in Deutschland werden Sie von Studierenden der Universität Kassel durch die Ausstellung geführt und können sich bei Snacks und Getränken über Ihre Eindrücke austauschen.
 
Bitte melden Sie sich bis zum 09. Dezember an unter www.base.bund.de
 
Mit freundlichen Grüßen
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) 

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01.12. - 16.12.22

Neues Wohnquartier am Betzenberg

18:00 Ausstellungseröffnung Hochschule Kaiserslautern Kaiserslautern Mehr

Werkschau von Studienarbeiten aus dem Sommersemester 2022

Professur Städtebau und Freiraumplanung
Studiengang Architektur
Hochschule Kaiserslautern

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung am 01.12.2022 um 18:00 Uhr im Foyer des Rathauses Kaiserslautern ein und freuen uns, gemeinsam mit Ihnen über die Arbeiten der Studierenden und die städtebaulichen Entwicklungen auf dem Betzenberg zu diskutieren. 
Die Arbeiten aus dem Sommersemester 2022 zeigen Lösungen für ein neues Stadtquartier. Aus der Dynamik des Ortes - zwischen Fußballstadion und heterogener Stadtstruktur entwickelten die Studierenden Strategien einer integralen Nachverdichtung, die die vielfältigen Anforderungen urbaner Nachhaltigkeit in zukunftsfähigen Quartiersplanungen zusammenführen. Dabei wird das Potenzial des neuen Stadtteils als Lebens- und Arbeitsorts für bis zu 10.000 Bewohner sichtbar.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Für eine reibungslose Organisation freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Teilnahme durch eine kurze Antwortmail bestätigen.

Viele Grüße 
Michael Burghaus & Stefan Staehle

Die Ausstellung „Neues Wohnquartier am Betzenberg“ ist vom 01.12.2022 bis zum 16.12.2022 im Foyer des Rathauses Kaiserslautern zu sehen.
Text: ProfessurStädtebau und Freiraumplanung, Hochschule Kaiserslautern

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25.11. - 10.01.23

Älterwerden

call for entries Horizonte Weimar Weimar Mehr

Horizonte - Call for Entries

In der nunmehr sechzehnten Ausgabe des horizonte Magazins für Architekturdiskurs soll sich alles um das Thema des Älterwerden drehen. Dabei begreifen wir das Altern nicht nur als physische Kondition, sondern auch als kulturelle Praxis und verstehen den Begriff prozesshaft, der alles von der Genese bis zum Verfall umfasst.

In westlichen Kulturkreisen wird das Altern seit jeher negativ, und zwar mit dem Verfall assoziiert. Er steht für den Verlust an Vitalität, Jugendlichkeit und “Schönheit.” Entsprechend dieser Überzeugungen etablierte sich ein Konservierungskult, unter deren Zwang mittlerweile jeder Körper steht – egal ob menschlich oder artifiziell. Welche Bedeutung hat das ständig Neue? Was erhoffen wir uns vom Neuen oder vom Festhalten an Traditionen? Haben Moden Platz zu bleiben oder kommen und gehen sie nur?
In einer dem ständigen ökonomischen Wachstumsdruck ausgesetzten Gesellschaft sind die Möglichkeiten für Langlebigkeit und Beständigkeit limitiert. Dabei könnte gerade im Hinblick auf den Klimawandel die Bewahrung des Vorhandenen auch eine Chance darstellen.
Was bedeutet das für den Bausektor? Wie kann der Umgang mit Bestand möglichst nachhaltig gestaltet werden? Welche Rolle spielt das Vorhandene/der Bestand in der Architektur? Ist es vorstellbar, den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes in den Planungsprozess mit einfließen zu lassen?
Die Geschwindigkeit, mit der sich die Welt entwickelt, macht die Erfahrungen, die eine Generation an die nächste weitergeben könnte, für diese scheinbar schon wieder obsolet. Ältere Menschen rücken kontinuierlich an den Rand der Gesellschaft.
Öffentlicher Konsumraum folgt der ökonomischen Notwendigkeit des Neuen und steigende Mietpreise in belebten, meist “jungen” Stadtteilen lassen sich mit prekären Renteneinnahmen nicht bezahlen.
Wir altern in Räumen, in Gebäuden, in Freiräumen, in Dörfern und in Städten. Was bedeutet überhaupt das “Älterwerden” in Städten? Welche Rolle kann “Stadt” im Alter haben? Und, altern Städte oder bleiben sie immer jung?

Egal ob Essay, Kommentar, oder literarisches Werk, Fotostrecke, Projekt oder künstlerische Arbeit – schick uns einfach ein Abstract oder Vorschau eurer Ideen bis zum 10.01.2023 per Mail.
Text: www.horizonte-weimar.de

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11.10. - 10.01.23

Architekturforum

dienstags, 19:15 Vortragsreihe FH Erfurt Erfurt Mehr

Vorträge/Dikussionen

11.10.2022
Büro C4C, Berlin:
Die Architektur von Wettbewerben

08.11.2022
Herrschmidt Architekten, Erfurt:
Eigen Initiative

29.11.2022
Gronych+Dollega, Wetzlar:
Emotionale Räume

10.01.2023
Peter Grundmann, Berlin
Räume Ent-ideologisiert, ent-reguliert, ent-programmiert, ent-homogenisiert

Text: www.fh-erfurt.de

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10.11. - 12.01.23

Architecture Winter Talks 2022

18:00 Vortragsreihe Hochschule Bochum Bochum Mehr

Mit Holz

Die renommierte internationale Vortragsreihe am Fachbereich Architektur der Hochschule Bochum findet nun zum zweiten Mal wieder in Präsenz in der Blue Box statt. Anknüpfend an die letzten Summer Talks zu nachhaltigen Praktiken widmen sich die aktuellen Winter Talks unterschiedlichen Zugängen zum Planen und Bauen mit Holz. Denn nachhaltiges Bauen beginnt beim Baustoff. Jeder fünfte Neubau in Deutschland wird mittlerweile mit Holz errichtet. Holz scheint als regenerativer und CO2-bindender Baustoff das Baumaterial der Stunde zu sein - selbst in Regionen, in denen es gar nicht im Überfluss vorhanden ist. Um sein Potenzial zu kennen, müssen wir das Baumaterial in seinen ökologischen, kulturellen und technologischen Zusammenhängen verstehen.

NKBAK, Frankfurt
10.11.22 Andreas Krawczyk: Holzwege
NKBAK haben sich in den letzten Jahren insbesondere mit innovativen Schulbauten in Holzmodulbauweise hervorgetan. Für NKBAK hat Architektur die Aufgabe, Räume zu schaffen; Räume in denen gelebt, gelernt, getanzt und gelacht werden kann. Aber wie entstehen diese Räume? Wie entsteht aus Boden, Wand und Decke Architektur? In einer bizarr komplexen Gemengelage aus Vorschriften, Richtlinien, gesellschaftlichen Anforderungen und Korrektheiten erscheinen lang eingeübte Prozesse immer ungeeigneter. Die Kunst liegt daher nicht nur im fertigen Werk, sondern ebenso im Weg der Herstellung.

KADEN+, Berlin
17.11.22 Tom Kaden, Professor für Architektur und Holzbau, TU Graz: Urbaner Holzbau
Kaden+ versteht den modernen Holzbau in der Stadt als Ausdruck einer gesellschaftlich determinierten Notwendigkeit. In Reaktion auf den dramatischen klimatischen Imperativ und dem daraus folgenden riesigen Veränderungsdruck im Neubaubereich, setzt das Büro den nachwachsenden Baustoff Holz in den Primärkonstruktionen ihrer Wohn-, Bildungs- und Gewerbebauten ein und leistet damit einen Beitrag zur Senkung des Anteils der grauen Energie im Baugewerbe. Für Kaden+ steht außer Frage, dass der aktuelle Holzbau sowohl ingenieur- als auch fertigungstechnisch allen anstehenden Bauaufgaben gewachsen ist und der konsequente Einsatz des Werkstoffes Holz einen wesentlichen Beitrag zum ressourcenschonenden Bauen liefern kann.

PARTNER UND PARTNER ARCHITEKTEN, Berlin/Baiersbronn
24.11.22 Jörg Finkbeiner: Form Follows Resource
Partner und Partner Architekten betrachten eine Wende im Gebäudesektor in Anbetracht des Klimawandels und einer sich abzeichnenden Ressourcenverknappung als dringend erforderlich. Dafür werden angepasste Strategien im Umgang mit der Art und der Verwendung der zur Verfügung stehenden Baustoffe benötigt. Zirkuläre Bauprinzipien, die Integration von Sekundärbaustoffen und die Verwendung von Holz und anderen nachwachsenden Baustoffen stellen dabei einen unerlässlichen Teil eines ganzheitlichen Planungs- und Bauprozesses dar.

C.F. MØLLER ARCHITECTS, Aarhus
01.12.22 Sebastian Bildau: Skandinavische Massivholzstrukturen
Bei C.F. MØLLER ARCHITECTS befinden sich aktuell zahlreiche großmaßstäbliche Holzbauprojekte in ganz Skandinavien in Planung und Realisierung. Mit einer Kombination aus dänischem Design und internationaler Holzbauexpertise setzen diese Projekte ganz neue Akzente und ergänzen so die bekannten mitteleuropäischen Projekte aus der DACH-Region.

BIRK HEILMEYER UND FRENZEL ARCHITEKTEN, Stuttgart
12.01.23 Stephan Birk, Professor für Architektur und Holzbau, TU München: Kreislaufeffektive Bauwende mit Holz
Um das 1.5°C-Ziel des Pariser Abkommens aus dem Jahr 2015 in Reichweite zu halten, bedarf es nach Birk, Heilmeyer und Frenzel Architekten einer disruptiven Veränderung des Bauwesens. Die Umsetzung kann durch eine kreislaufeffektive Bauwende mit Holz gelingen. Dies bedeutet u.a., dass, wo immer es möglich ist, energieaufwändig hergestellte Bauprodukte durch biobasierte Baustoffe zu substituieren, und Entwurf und Konstruktion von Gebäuden kreislauffähig zu entwickeln sind.

Die Vorträge werden als Fortbildungsveranstaltung der Architektenkammer NRW (Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur) anerkannt.
Die Vortragsreihe wird unterstützt durch: BDA Bochum Hattingen Herne Witten

Kuratiert von der Professur Kinzelbach
Text: Hochschule Bochum

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02.11. - 18.01.23

POSITIONEN

18:00 Vortragsreihe TU Darmstadt Darmstadt Mehr

Die Mittwochabend-Vorträge „POSITIONEN“ am Fachbereich Architektur der Technischen Universität Darmstadt im Wintersemester 2022/23 

Zu Gast sind dieses Mal Volker Staab (Staab Architekten, Berlin), Alexander Römer (ConstructLab, Berlin), Peter Kulka (Peter Kulka Architektur, Dresden), Daniel Barber (University of Technology Sydney), Carles Oliver Barceló (IBAVI, Mallorca) und Francisco Cifuentes Utrero (Aulets Arquitectes, Mallorca) sowie der Kunsthistoriker  Horst Bredekamp (Humboldt-Universität zu Berlin).
Den Auftakt zur Vortragsreihe übernehmen am 2. November 2022 die Pecha Kucha-Vorträge im Rahmen der 25. Ausgabe unserer von Studierenden kuratierten Jahresausstellung „Sichten“. 


Über die Veranstaltung:
Seit dem Wintersemester 1970/71 veranstaltet der Fachbereich Architektur die Mittwochabend-Vorträge. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltungsreihe von Max Bächer, Professor für Entwerfen und Raumgestaltung von 1964 bis 1993. Ihm gelang es aufgrund seiner guten Kontakte, international bekannte Architekt*innen wie Louis Kahn, Jörn Utzon, Paul Rudolph und Zaha Hadid für Vorträge am Fachbereich zu gewinnen. Hierdurch gelangte die Reihe, die in ihrem Format damals deutschlandweit einzigartig war, ab Mitte der 1970er Jahre über Darmstadt hinaus zu Bedeutung. Die Mittwochabend-Vorträge sind seitdem die meistbesuchte, öffentliche Vortragsreihe der Technischen Universität Darmstadt und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Wissenstransfer. 
Seit 2008 wird die Reihe von Prof. Wolfgang Lorch (Fachgebiet Entwerfen und Baugestaltung) für den Fachbereich konzipiert und organisiert. Wie schon in ihren Anfangstagen folgt die Reihe unter seiner Leitung dem Anspruch, aktuelle über den engeren fachlichen Kontext der Architektur hinausgehende Positionen vorzustellen, die die generalistische Ausrichtung des Fachbereichs widerspiegeln.

Die Vorträge in der Übersicht:

02. November 2022
Sichten 25 – Jahresausstellung des Fachbereichs
Pecha Kucha-Vorträge
www.sichten.architektur.tu-darmstadt.de
 
09. November 2022
Volker Staab 
Staab Architekten, Berlin
„Form follows...?“
www.staab-architekten.com
 
16. November 2022
Alexander Römer
ConstructLab, Berlin
„A convivial ground“
www.constructlab.net

30. November 2022
Peter Kulka
Peter Kulka Architektur, Dresden
„Grenzfälle und Transformationen zwischen Tradition und Moderne“
www.peterkulka.de
 
07. Dezember 2022
Tag der Forschung
Daniel Barber 
University of Technology Sydney
„Thermal Practices“
www.profiles.uts.edu.au
 
11. Januar 2023
Carles Oliver Barceló 
IBAVI, Mallorca
Francisco Cifuentes Utrero
Aulets Arquitectes, Mallorca
„Stone, earth and wood“
www.aulets.net
 
18. Januar 2023
Horst Bredekamp
Humboldt-Universität zu Berlin
„Bild und Bildersturm als wechselseitige Überschreibungsform“
www.kunstgeschichte.hu-berlin.de
 
Teilnahme:
Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei. Alle Vorträge finden in Präsenz statt und werden zusätzlich via Zoom gestreamt. Genaue Informationen finden Sie auf der Webseite der Vortragsreihe: www.architektur.tu-darmstadt.de
 
Fortbildung
Die Veranstaltung ist als Fortbildung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen anerkannt. Um Fortbildungspunkte zu erhalten ist vorab eine Anmeldung beim Veranstalter notwendig.
Text: TU Darmstadt

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22.11. - 24.01.23

“WIR MÜSSEN REDEN”

19:15 Diskussion FH Erfurt Erfurt Mehr

Medieninformation - Baukultur 

Am 22. November 2022 ist es wieder soweit, die von Studierenden für Studierende organisierte Diskussionsreihe “Wir müssen reden” startet in die nächste Runde.

An der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Fachhochschule Erfurt geht das von Studierende organisierte, öffentliche Diskussionsformat „Wir müssen reden“ in die nächste Runde.
In unserer Diskussionsreihe wollen wir uns in diesem Semester in drei Veranstaltungen mit der Fragestellung zur Baukultur auseinandersetzen. Wie müssen wir jetzt und in Zukunft Planen und Bauen? Wie muss sich die Architektur mit den veränderten Rahmenbedingungen verändern? Wie kann unsere Profession ein nachhaltiges Zusammenleben gestalten? Dazu möchten wir mit wichtigen ProtagonistInnen über Themenkomplexe diskutieren, die für das Handeln unserer Disziplin wichtig sind und in der Praxis und in der Lehre bewegen.
Auftakt der Diskussionsreihe macht Tore Waldhausen (Architects for Future Leipzig). Wir wollen darüber diskutieren, wie wir unsere Umwelt nachhaltig und “EnkelInnentauglich” gestalten können und müssen. Und welchen enormen Einfluss die Baubranche auf den Klimawandel hat und wie sich diese ändern und neu definieren sollte.

Die Veranstaltung findet am 22.11.2022 um 19:15 Uhr in der Cafeteria der Schlüterstraße statt.

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne bei uns unter [email protected] oder auf Instagram @wir_muessen_reden_fhe melden.

Wir freuen uns darauf, euch in der Diskussionsrunde zu sehen!
Rico Reinold, Hendrik Querengässer & Prof. Petra Wollenberg

WEITERE TERMINE:
13.12.2022 – Bernd Köhler (Senior Architect bei Werner Sobek Design)
24.01.2023 – Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur)

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25.10. - 24.01.23

KREISLAUFGERECHTE ARCHITEKTUR

18:00 / 18:30 Vortragsreihe Kreislauf Atlas Hamburg Mehr

Dienstags im Wintersemester 2022/23

Die Vortragsreihe „KREISLAUFGERECHTE ARCHITEKTUR“ geht in die nächste Runde! Auch im Wintersemester werden an fünf Terminen wieder spannende Vorträge rund um das Thema kreislaufgerechtes Bauen präsentiert. Im Anschluss an die Vorträge wird es wieder eine offene Diskussionsrunde geben.
Ganz besonders freuen wir uns, dass die Vorträge im November im Rahmen der HSBK „EIN MONAT BAUKULTUR“ in der Mönckebergerstraße 2-4 (ehemals Karstadt Sport) stattfinden.
Wir freuen uns auf euer kommen!

25.10.22, 18:00 Uhr
FAT Architects (Luxemburg)
HCU, Hörsaal 200

08.11.22, 18:30 Uhr
Madaster & EPEA (Berlin & Hamburg)
Mönckebergerstraße 2-4

22.11.22, 18:30 Uhr
DE Architekten CIE (Amsterdam)
Mönckebergerstraße 2-4

06.12.22, 18:00 Uhr
Recycling-Beton Otto Dörner (Hamburg)
HCU, Holcim Auditorium

24.01.23, 18:00 Uhr
ZRS Architekten (Berlin)
HCU, Holcim Auditorium
Text: www.kreislauf-atlas.de

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09.10. - 25.01.23

LIVING PROTOTYPES

9.12.2022, 18:30 Ausstellung Aedes Architekturforum Berlin Mehr

Digitales Bauen mit Biomaterialien

Die Präsentation dieses außergewöhnlichen Forschungsvorhabens zu digitaler Fertigung mit biobasierten Materialien in der Architektur bringt ein hochaktuelles Themenfeld anhand von Prototypen für den Wohnungsbau einer breiteren Öffentlichkeit auf anschauliche Weise näher.

Das ineinandergreifende Projekt dreier europäischer Teams mit ihren jeweiligen Forschungen zu biobasierten Baumaterialien sowie deren spezifischen technischen und strukturellen Eigenschaften wird in einer für die Ausstellung gefertigten 1:1 Wohnrauminstallation zusammengeführt.

Die Entwicklung der digital gefertigten Prototypen aus den biobasierten Materialien Erde, Flachs und Biokunststoff erfolgte im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts, das vom ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory initiiert und gesteuert sowie vom Programm Zukunft Bau des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert wurde. Über einen Zeitraum von anderthalb Jahren arbeiteten drei Universitätsinstitute – CITA von der Royal Danish Academy in Kopenhagen, ITKE von der Universität Stuttgart und IAAC, das Institute for Advanced Architecture of Catalonia in Barcelona – mit den Industriepartnern COBOD aus Kopenhagen, FibR aus Kernen und WASP aus Massa Lombarda zusammen.


Wie könnte unser Zuhause aussehen und sich anfühlen, wenn es ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe gebaut würde? Was wäre, wenn die Forschung zu biobasierten Baumaterialien einen tiefgreifenden Wandel in der Art und Weise, wie Architektur entworfen und gebaut wird, bewirken könnte? Welches Wissen können architektonische Prototypen über ressourcenschonende Design- und Bauprozesse vermitteln? Diese Fragen stehen im Zentrum der Ausstellung Living Prototypes.

Die niedrigschwellige Übersetzung abstrakter Laborforschung, um die Architektur, die mit biobasierten Materialien und digitalen Fertigungstechniken möglich wird, für Öffentlichkeit, Bauindustrie und Politik zu veranschaulichen, ist ein Kernanliegen von der Ausstellung. Der ANCB schafft mit dem Projekt einen physischen und intellektuellen Möglichkeitsraum für experimentelle Zusammenarbeit an Forschungsansätzen und neuen Materialien für nachhaltiges Bauen. Darüber hinaus geht es bei Living Prototypes auch darum, den gesellschaftlichen Druck für eine Wende des Bauens (in) der Zukunft, zu erhöhen.

Mittlerweile ist die Notwendigkeit, Kohlendioxidemissionen, Ressourcenverbrauch und Abfallerzeugung drastisch zu reduzieren, unbestreitbar. Bedenkt man, dass gegenwärtig rund 40 % der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland auf Bau, Nutzung bzw. Abriss von Gebäuden zurückzuführen sind, wird deutlich, dass es zum Erreichen des gesetzlich festgelegten Ziels – ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2045 – noch ein weiter Weg ist.

Die Diskussionsreihe Craftsmanship in the Digital Age, die der ANCB 2017 ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Programm Zukunft Bau durchführte, untersuchte das Potenzial digitaler Technologien für innovative Entwurfs- und Fertigungsprozesse in der Architektur, insbesondere im Hinblick auf Energie- und Ressourcennachhaltigkeit. Living Prototypes geht einen Schritt weiter vom theoretischen Diskurs zur anschaulichen Anwendung im Experiment.

Grundlagenforschung im Baubereich bringt zahlreiche vielversprechende Ansätze hervor. Es besteht jedoch immer die Gefahr, dass die Ergebnisse im Elfenbeinturm der Fachforschung steckenbleiben oder in der Schublade verschwinden. Daher ist es wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse, ihre praktische Umsetzung und ihre Vermittlung an die Öffentlichkeit ins Verhältnis zu setzen. Durch die Zusammenführung von Ideen und Expertise zur Lösung einer gemeinsamen experimentellen Aufgabe gelingt Living Prototypes ein eben solcher Brückenschlag: der Entwurf und die Entwicklung eines vollmaßstäblichen Prototypen, der die Möglichkeiten biobasierter Materialien in Kombination mit den neuesten Techniken der digitalen Fertigung demonstriert.
Text: www.aedes-arc.de

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09.11. - 01.02.23

Rencontre accidentielle

mittwochs, 19:00 Vortragsreihe KIT Karlsruhe Karlsruhe Mehr

Die Karlsruher Architekturvorträge im Wintersemester 2022/23

Bei den Karlsruher Architekturvorträgen im Wintersemester 2022/23 treffen Persönlichkeiten und ihre architektonischen Werke aufeinander. An den vier Abenden sprechen jeweils eine Architektin und ein Architekt über ihre Arbeit und stellen ihrem Gegenüber eine Frage. Sie bildet den Ausgangspunkt für einen Dialog mit offenem Ausgang.

9.11.
Donatella Fioretti (Bruno Fioretti Marquez, Berlin) 
Francesco Buzzi (Buzzi studio d'architettura, Locarno/CH)
(deutsch)

23.11.
Anne-Julchen Bernhard (BeL – Sozietät für Architektur, Köln)
Sebastian Skovsted (Johansen Skovsted Arkitekter, Kopenhagen/DK) 
(englisch)

18.1.2023
Jan De Vylder (architecten jan de vylder inge vinck, Ghent/B)
Stéphanie Bru (Bruther, Paris/F)
(englisch)

1.2.2023
Daniel Niggli (EM2N, Zürich/CH)
Anna Popelka (PPAG architects, Wien/A )
(deutsch)

Die Vorträge finden mittwochs um 19 Uhr im Fritz-Haller-Hörsaal, Englerstraße 7, Geb. 20.40 in Karlsruhe statt.
Die Reihe wird organisiert von den Professuren Stadt und Wohnen (Christian Inderbitzin) und Bauplanung (Simon Hartmann).

Fortbildung 
Eine Anerkennung der Vorträge der Veranstaltungsreihe als Fort-/Weiterbildung ist geplant.
Text: www.arch.kit.edu

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17.11. - 24.02.23

Potential Laubholz

17.11.2022, 18:00 Ausstellung ETH Material Hub Zürich Mehr

Neue Wege im Holzbau

Krummwüchsigkeit, mangelnde Witterungsbeständigkeit und die schwierigen Verklebungseigenschaften von Laubholz haben dazu geführt, dass tragende Bauteile seit dem 19. Jh. hauptsächlich aus Nadelholz bestehen. Heimische Laubholzarten wie Buche, Eiche, Esche und Kastanie werden hingegen vorwiegend im Möbel- und Innenausbau verwendet. Alte Gebäude belegen jedoch, dass Laubhölzer durchaus in tragenden Konstruktionen eingesetzt werden können. Wegen der höheren Festigkeit des Laubholzes sind materialsparende Konstruktionen realisierbar, zudem kann lokales Bauholz eingesetzt werden.

Da das Angebot an Laubholz in Mitteleuropa infolge des Klimawandels und einer Neuausrichtung der Waldwirtschaft stetig wächst, wurden die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in diesem Bereich während der letzten Jahre ausgedehnt.

Die Ausstellung zeigt verschiedene innovative Laubholzwerkstoffe, die bereits auf
dem Markt erhältlich sind, zukunftsweisende Ergebnisse aus der Holzforschung sowie exemplarische architektonische Projekte, in denen Laubholz für tragende Bauteile zum Einsatz kommt.

VERNISSAGE
Donnerstag, 17. November, 18 Uhr
Hörsaal HIL E1
Text: ETH Material Hub

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