PR & Marketing: Wie lässt sich Architektur in der Industrie vermitteln?
Julian Wanings beruflicher Weg reicht vom Handwerk über die Planung bis in den Bereich der architekturspezifischen Kommunikation. Nach einer Ausbildung zum Tischler studierte er Architektur an der Hochschule Bochum, anschließend Architektur Media Management. In seiner Masterarbeit untersuchte er alternative Marketingstrategien für kleinere Architekturbüros.
Nach mehreren Jahren im Planungsalltag bei SSP AG in Bochum, wo er auch Öffentlichkeitsarbeit und digitale Kommunikation prägte, verlagerte sich sein Schwerpunkt. Zunächst bei archipinion, seit 2018 im Kontext des Industrieunternehmens Gira, widmet er sich der Architekturvermittlung. Dort ist er verantwortlich für die architekturrelevante Kommunikation und wirkt an der Schnittstelle zwischen Planungsdisziplin und Industrie.
Neben der Entwicklung von Formaten zur Vermittlung und Referenzprojekten begleitet er interne Prozesse, etwa in der Produktentwicklung, aus architektonischer Perspektive. Darüber hinaus engagiert er sich im Netzwerk Architekturkommunikation (NAK), das sich für eine stärkere Sichtbarkeit und Professionalisierung der Disziplin einsetzt.
Was bedeutet es, als Architekt in einem industriellen Kontext zu arbeiten? Wie verändert sich die Rolle, wenn man zwischen Planenden und Industrie vermittelt, und was braucht es dazu? Das Gespräch verhandelt disziplinäre Übergänge, strategisches Denken, und wie glaubwürdige Kommunikation im Bausektor aussehen kann.
Ob Fachplaner*in im konventionellen Architekturbüro oder Grenzgänger*in im Bühnenbau: In unserem „ALUMNI-Podcast: Studiert, um zu bauen?“ sprechen wir mit unseren Gästen über ihre beruflichen Stationen nach dem absolvierten Architekturstudium, über ihre aktuelle Situation und die Wege, die sie dorthin geführt haben.
Teaserbild: Julian Waning, Foto: Anja Jahn
Host und Produktion: Kerstin Kuhnekath
Redaktion und Text: Katharina Lux