EUREF-Campus Düsseldorf: Wie aus drinnen draußen wird
Wie lassen sich Aufenthaltsqualität und Nachhaltigkeit an einem Ort herstellen, der von Bewegung und Lärm geprägt ist? Vor genau dieser Herausforderung standen die Planer des EUREF-Campus Düsseldorf.
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Zwischen Flughafen, Bahntrasse und Autobahn entstand ein europäisches Energieforum für Forschung und Arbeit rund um Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit. Außenräume waren hier kaum realisierbar. Stattdessen entwickelten die Architekten eine nach innen gerichtete Raumstruktur mit verglasten Innenhöfen – verbunden mit der Außenwelt, aber geschützt vor Lärm und Witterung. Das zentrale Element: das LAMILUX Glasdach PR60.
Architektur nach innen gedacht
Im Zentrum des rund 80.000 Quadratmeter großen Gebäudes liegt eine Innenzone mit mehreren Höfen, Indoor-Garten sowie Aufenthalts- und Veranstaltungsflächen. Diese bilden den eigentlichen Lebensraum des Campus – überdacht mit Glas.
Die räumliche Organisation setzt bewusst auf Nähe und Offenheit. Wege kreuzen sich und Begegnungen entstehen beiläufig. Die Innenhöfe fungieren als Arbeits-, Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche zugleich und übertragen die Qualität eines Außenraums in den Innenraum.
„Die Nutzer sind für uns keine klassischen Mieter, sondern Partner“, erklärt Architekt Johannes Tücks. „Die räumliche Nähe und die offenen Strukturen sind entscheidend für die Zusammenarbeit.“
Damit dieses Konzept funktioniert, müssen die Innenhöfe Bedingungen erfüllen, die sonst dem Außenraum vorbehalten sind: Tageslicht, ein ausgeglichenes Klima und eine hohe Aufenthaltsqualität – bei reduzierter Geräuschkulisse. Diese Anforderungen konnte LAMILUX maßgeblich über die Konzeption der Dachverglasung lösen.
Tageslicht als raumbildendes Element
Die Glasdächer PR60 führen Tageslicht tief in die Gebäudestruktur und sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Gezielt bedruckte Glasflächen erzeugen eine wolkenartige Struktur, die harte Kontraste vermeidet und unterschiedliche Lichtzonen ausbildet. Bereiche mit höherer Lichtintensität wechseln sich mit ruhigeren Zonen ab und unterstützen verschiedene Nutzungen.
Transparenz und Wärmeschutz im Gleichgewicht
Mit der Entscheidung für ein großflächiges Glasdach stellt sich die Frage nach dem Wärmeschutz. Ziel war es, Transparenz zu erhalten, ohne einen Glashauseffekt zu erzeugen. „Es braucht ein System, das Licht hineinlässt, aber die Wärme draußen hält“, so Tücks.
Durch die präzise Abstimmung von Verglasung und Bedruckung wird die Sonneneinstrahlung um rund 50 Prozent reduziert, während die Lichtqualität erhalten bleibt. In Kombination mit steuerbaren Lüftungsflügeln entsteht ein stabiles Raumklima für die ganzjährige Nutzung.
Schallschutz im urbanen Kontext
Die Nähe zu Flughafen, Bahntrasse und Autobahn macht den Schallschutz zu einem zentralen Thema. Spezielle Schallschutzverglasungen reduzieren den Außenlärm deutlich und schaffen eine ruhige Atmosphäre im Inneren. So bleibt die visuelle Verbindung nach außen erhalten – ohne die akustische Belastung.
Nachhaltigkeit durch Langlebigkeit
Das LAMILUX Glasdach PR60 ist integraler Bestandteil des nachhaltigen Gesamtkonzepts. Der Tageslichteintrag reduziert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung, während die wärmedämmenden Eigenschaften der Verglasung Energieverluste minimieren. Auch die langlebige, wartungsarme Ausführung des Glasdachs trägt dank hochwertiger Qualität und sorgfältiger Planung zum Nachhaltigkeitsgedanken bei. So entsteht eine Lösung für die Zukunft.
Young Architects Award
Wie Architektur mit Tageslicht arbeitet, zeigt nicht nur der EUREF-Campus. LAMILUX startet schon bald einen Nachwuchswettbewerb für junge Architekten und Planer. Gesucht werden Konzepte, die Tageslicht als gestalterisches und funktionales Element neu interpretieren – ob im urbanen Kontext, im Bestand oder im Neubau. Der Wettbewerb bietet Studierenden die Möglichkeit auf ein einzigartiges Praktikum.
Neugierig? Dann schau vorbei unter: www.young-architects.de