Dekarbonisierung CO2-Emissionen verringern

03.06.2023

Die Verwendung von erneuerbaren statt fossilen Energieträgern trägt zu einer Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen bei.
Bild: Yvonne Kavermann, Berlin

Der Bausektor ist verantwortlich für rund 37 % aller globalen CO₂-Emissionen laut einem Bericht der UN aus dem Jahr 2022. Bei der Gewinnung und Produktion von Baumaterialien sowie bei dem Bau und Betrieb von Gebäuden gilt es mehr denn je, so wenig wie möglich Kohlenstoffdioxid freizusetzen. Der Begriff Dekarbonisierung bezeichnet diese Umstellung von Handlungen und Herstellungsprozessen mit dem Ziel, den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren. In der Bauindustrie lassen sich Kohlendioxid-Emissionen auf mehreren Ebenen und in unterschiedlichen Maßstäben senken. Die vier im Folgenden vorgestellten Maßnahmenbereiche sind dabei bloß eine Auswahl möglicher Strategien zur Dekarbonisierung der Baubranche:

Energiequellen

Eine naheliegende Strategie ist die Umstellung von fossilen Energiequellen wie Kohle, Erdgas oder Öl zu kohlenstoffarmen und erneuerbaren Energieträgern. Die Wahl der Energiequellen spielt in der Bauindustrie einerseits beim Betrieb von Gebäuden eine Rolle. Hier können verschiedene zeitgemäße Systeme zum Einsatz kommen, wie beispielsweise Solaranlagen, Erdreichsonden, Wärmepumpen oder Pelletheizungen. Andererseits ist die Art der Energiegewinnung auch zentral bei der Produktion von Baustoffen, da diese die bei der Herstellung entstehenden CO₂-Emissionen als graue Energie ins Gebäude einbringen.

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