Re-Sourcing - Ressourcen neu denken: Der internationale Europan E18 ist entschieden
Die Gewinner*innenprojekte des Europan E18 stehen fest und zeigen, wie junge Planer*innen Europas Städte neu denken: ressourcenschonend, weiterbauend, naturverbunden – und mit Fokus auf das Potenzial des Bestehenden.
Große und kleine Städte sind genauso wie urbane Landschaften damit konfrontiert, die gebaute Umwelt im Einklang mit natürlichen Prozessen zu entwickeln. Der Europan-18-Wettbewerb forderte junge Architekt:innen und Planer*innen in ganz Europa auf, neue Entwurfsstrategien zu erproben und mit ihnen Projekte zu entwerfen, die bestehende Ressourcen klug nutzen – anstatt auf Abriss und Neubau zu setzen. Drei Leitmotive bestimmen den E18-Wettbewerb: natürliche Elemente als Gestaltungspartner, neue Lebensweisen – andere Räume und bauen mit dem, was schon da ist.
Das Aufgabenspektrum umfasste sowohl konkrete Fragestellungen wie die ressourcenschonende bauliche Umnutzung einer alten Festhalle (Speichersdorf) über konzeptionelle Ansätze zur Weiterentwicklung der Stadt unter Klimaaspekten (Speichersdorf) bis hin zu einem neuen, klimaneutralen Quartier als Lückenschluss zweier Stadtbausteine (Regensburg).
Europaweit wurden 804 Projekte an 47 Standorten in 12 Ländern eingereicht. In Deutschland erstellten lokale Jurys eine „Engere Wahl“, bevor die nationale Jury unter Vorsitz von Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin München, am 24. Oktober 2025 die Preise festlegte.
Gewinner*innen Standort Regensburg
- 1. Preis: Zam wachsn – Mara Foerster mit Hannah Andree, Maxima Schad, Johanna Kern, Moritz Molitor, Susanne Weppler, Sabeth Rosenbrück
- Anerkennung: GreenCityPuzzle – Yannick Güdter mit Raphael Stark, Emely Mathes, Julia Hohmann, Tillmann Cornelius Ratajczak, Simon Lach
- Lobende Erwähnung: Regensburger Nordstern – Lorenz Brösch, Eva Hoppmanns, Johannes Zerfaß
Gewinner*innen Standort Speichersdorf
- 1. Preis: Erholsame Produktivräume – Hikari Masuyama, Lorenz Junge, Justus Pleil
- Anerkennung: IDEENWERK creative engine – Gregor Wastl, Josef Bader
- Lobende Erwähnung: Zwischen Naschgarten und Streuobstwiese – Linus Hermann, Philipp Goertz, Olga Cobuscean
Die nationale Preisverleihung mit Ausstellung der Gewinnerentwürfe findet am 5. Dezember 2025 im Aedes Architekturforum am Pfefferberg in Berlin statt.