ZOB Parkhaus in Kiel Luftige Backsteinfassade mit Hafenblick

10.12.2024

Die Architektur des neuen Parkhauses nach Plänen von gmp greift die für Kiel ortstypische Backsteinbauweise auf und fügt sich so harmonisch in das Hafenareal ein.
Bild: Rainer Taepper, Deggendorf

Über siebzehn Kilometer erstreckt sich die Kieler Förde – von der Hörn bis zur Bucht – und verbindet so die Innenstadt mit der Ostsee. Mit dem Voranschreiten der Werftindustrie erfuhr das Hafenareal eine rege Bautätigkeit. Auch heute entwickelt sich die Förde stetig weiter und passt sich an die Bedürfnisse der Bürger*innen und der Industrie an – so beispielsweise auch durch die Neuordnungsmaßnahme rund um den Kai. Teil dieser Maßnahme ist die Restrukturierung und Ergänzung des Zentralen Omnibusbahnhofs, durchgeführt von der Hamburger Generalplanungsgesellschaft gmp. 

Neuordnung des ZOB-Areals

Als zentraler Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Hauptbahnhof, den Fährterminals und der Kieler Innenstadt nimmt der Omnibusbahnhof eine wichtige Rolle im städtischen Gefüge ein. Die Neuordnung des Bahnhofs umfasste die Erneuerung des Bahnhofsplatzes, die Sanierung der Bestandsstruktur sowie die Neuerrichtung eines Hotels und eines Parkhauses. An dessen Stelle stand ein ursprünglich als temporär angedachter Vorgängerbau, der anlässlich der Olympischen Segelwettbewerbe 1972 in Kiel errichtet worden war. Während Teile dieses provisorischen Parkhauses noch im Verlauf desselben Jahrzehntes rückgebaut worden waren, erfolgte der vollständige Abbruch des maroden Gebäudes erst 2015. 

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