Wohnsiedlung am Triller in Saarbrücken Vorkonfektionierte Wandbausätze aus Kalksandstein-Planelementen

08.03.2026

Nach Plänen von BHK Architekten entstanden sieben viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 34 Wohneinheiten und zwei Villen.
Bild: palladium.de / Oliver Schuh

Jahrzehntelang hatten die Erben des Stahlmagnaten Carl Röchling versucht, für das Saarbrückener Grundstück am Triller, auf dem einst die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Familienvilla stand, eine Folgenutzung zu finden. Die Bemühungen scheiterten jedoch an den Behörden und den Anwohner*innen. Das auf einer Anhöhe befindliche Anwesen mit mehreren kleinen, historischen Nebengebäuden und altem Baumbestand lag in all dieser Zeit brach. Im Jahr 2017 entwickelte das Büro BHK Architekten schließlich eine Konzeptstudie, die nach zwei Jahren in einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan mündete und letztlich zur Beauftragung mit Planung und Realisierung des Vorhabens führte.

Architektur folgt Natur

Dass die Verantwortlichen in diesem Fall erfolgreich waren, liegt in den Qualitäten des Entwurfs von BHK Architekten begründet: Er berücksichtigt nicht nur die bauliche Maßstäblichkeit der Umgebung, sondern auch die Parklandschaft. Gemäß der Pläne entstanden sieben viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 34 Wohneinheiten, die teils durch Tiefgaragen miteinander verbunden sind, sowie zwei Villen; zwei weitere sind geplant. Damit der alte Baumbestand weitgehend erhalten bleiben konnte, besitzen alle Häuser polygonale, jeweils individuelle Kubaturen. Um dennoch funktionsfähige und möblierbare Grundrisse zu erhalten, sind diese größtenteils orthogonal organisiert: Sämtliche Schlaf- und Nebenräume sind nach Norden ausgerichtet, die Wohnräume öffnen sich mit großen Panoramafenstern und Terrassen zur Stadt. 

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