Wohn- und Atelierhaus Romeo in Hausen Barrierefreier und geschützter Lebensraum

28.06.2024

Mit dem Wohn- und Atelierhaus Romeo hat das Planungsbüro Metron einen reduzierten Neubau geschaffen, der Wohn- und Arbeitsäume für Menschen mit Behinderung unter einem Dach vereint.
Bild: Andreas Buschmann, Zürich

Seit über 40 Jahren bietet die Stiftung Domino Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Assistenzbedarf. Ihren Hauptsitz hat die Einrichtung in Hausen, einer kleinen Gemeinde im Schweizer Kanton Aargau. Um den Bedarf an zusätzlichen Räumlichkeiten zu decken, schrieb die Stiftung im Jahr 2014 einen Wettbewerb für ein weiteres Gebäude auf der Parzelle nördlich des bestehenden Wohnhauses aus, den das Architekturbüro Metron für sich entschied. Mit Romeo haben die Planenden aus Brugg einen reduzierten Neubau entworfen, der das Angebot der Stiftung um fünf Wohngemeinschaften sowie einige geschützte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung oder chronischen Krankheiten ergänzt.

Städtebauliche Einbindung

Der Neubau umfasst ein dreigeschossiges Wohngebäude und einen eingeschossigen Atelierriegel, die zusammen ein L-förmiges Bauvolumen bilden. Das Gebäude befindet sich zwischen der Hausener Hauptstraße und der Römerstraße und fügt sich unaufdringlich in die dörfliche Nachbarschaft ein. Der Wohnbau greift die Traufkanten des bestehenden Stiftungs-Hauses auf; der niedrigere Atelierflügel dient mit seinem Vorplatz an der Südfassade als Bindeglied zwischen Bestand und Neubau. Bis auf einen Durchgang im Untergeschoss sind Wohn- und Ateliertrakt räumlich voneinander getrennt.

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