Weleda Cradle Campus in Schwäbisch Gmünd Stampflehm und Holz, Gründach und Photovoltaik

10.02.2025

Zum Campus gehören ein Verwaltungsgebäude, ein Funktionsgebäude und ein Hochregallager.
Bild: Marco Licht

Naturkosmetik ist das Metier der Firma Weleda, die seit ihrer Gründung vor über hundert Jahren enorm gewachsen ist. Die zuvor an verschiedenen Standorten in Schwäbisch Gmünd verteilten Anlagen des Unternehmens sind nun in einem mehrgliedrigen Neubau vereint. Ziel war es, einen Campus zu schaffen, der Mensch, Natur und Produkte in Einklang bringt, ein Vorzeigebeispiel für nachhaltige Industriestrukturen ist –auch in Bezug auf Ergonomie und Produktivität. Das Ulmer Architekturbüro Michelgroup plante den dreiteiligen Komplex am nordöstlichen Rand eines Gewerbegebietes mit Blick auf die Schwäbische Alb.

Blickfang in Lehm und Holz

Im Vordergrund standen die städtebauliche Entwicklung und Interaktion mit der umgebenden Landschaft. Erschlossen wird das Gelände von Westen, das Verwaltungsgebäude macht den Auftakt. Das mittlere Funktionsgebäude ist über einen verglasten Gang mit dem Hochregallager an der Ostseite verbunden. Eingesetzt wurden vorrangig Materialien mit einer positiven Ökobilanz, darunter nachwachsende Baustoffe. Die Dachflächen werden für die Gewinnung erneuerbarer Energien genutzt.

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