Umbau und Aufstockung: Palais Oppenheim in Köln Lamellenfassade statt Mansarddach

20.11.2025

Das Palais Oppenheim in Köln wurde saniert, umgebaut und aufgestockt. Der Entwurf dazu stammt von Renner Hainke Wirth Zirn Architekten (RHWZ).
Bild: Jochen Stüber

Nein, das Palais Oppenheim war nicht das Anwesen der Surrealistin Meret Oppenheim. Tatsächlich stammt das Haus bereits aus dem Jahr 1908 und war im Auftrag des Bankiers Emil Freiherr von Oppenheim errichtet worden. Nach Plänen von Renner Hainke Wirth Zirn Architekten (RHWZ) wurde die Villa umfassend saniert, umgebaut und aufgestockt. 2021, nach fast zwölf Jahren Planungs- und Bauzeit, war das Projekt abgeschlossen.

Der Neorokoko-Bau samt kleinem Park und Rheinterrasse steht inmitten einer Villenkolonie und ist ein Entwurf des Pariser Architekten Charles Frédric Mewés. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Palais von den Nationalsozialisten konfisziert und zum NSDAP-Kreishaus umgenutzt. 1956 zog der ADAC ein, 1982 das Rheinische Studieninstitut für kommunale Verwaltung. 2009 übernahm schließlich ein Immobilienentwickler die Villa und plante einen Umbau – zunächst zum Bürostandort, später zu einem luxuriösen Mehrfamilienhaus. 

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