Umbau in der Bremer Straße in Münster Industriespuren im Betongefüge

07.05.2026

Der fünfgeschossige Industriebau an der Bremer Straße 42 liegt hinter dem Münsteraner Hauptbahnhof und wurde ursprünglich als Produktions- und Lagerstätte für Bahnschienen genutzt.
Bild: Hanna Neander für MAAS & PARTNER Architekten

Hinter dem Münsteraner Hauptbahnhof liegt ein langgestreckter Baukörper zwischen Bahnspuren, Gewerbe, Gastronomie und städtischem Wandel. Der fünfgeschossige Industriebau in der Bremer Straße 42 ist rund hundert Jahre alt. Ursprünglich saß hier die Schienenschweißerei der Bahn, später unter anderem ein Autohaus und ein Geschäft für gebrauchte Möbel. Heute beherbergt er Büro-, Gewerbe- und Ausstellungsflächen. Einen wesentlichen Teil nutzen Maas & Partner Architekten als eigenen Bürostandort. Während sie den Innenausbau übernahmen, waren Schoeps & Schlüter Architekten für Gebäudeplanung und Sanierung zuständig.

Hinter der reich befensterten Straßenfront verbirgt sich eine Betonskelettkonstruktion. Das Haupthaus ist zweischiffig und verfügt über ein rückwärtig angedocktes Treppenhaus. Nördlich schließt ein einschiffiger Anbau an, der im Erdgeschoss über ein Tor zur Bremer Straße verfügt. Beide Gebäudeteile eint die mit raumhohen Fenstern ausgefachte Fassade sowie das gemeinsame Mansarddach, das beim Anbau allerdings nur halb vorhanden ist. Hier schließt unmittelbar das Nachbarhaus an, im Süden liegt der Giebel dagegen frei.

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