U- und S-Bahnhof Elbbrücken in Hamburg Korbbogenkonstruktion mit ausfachenden Verbundsicherheitsgläsern

22.04.2020

Ein neuer Knotenpunkt unweit der Freihafenelbbrücke in Hamburg: Zur Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wurde die U-Bahn-Linie U4 bis zu den Elbbrücken verlängert und auf den S-Bahn-Linien S2/S31 eine neue S-Bahnhaltestelle realisiert.
Bild: Marcus Bredt, Berlin

Die HafenCity zählt zu den bedeutendsten Stadterweiterungsgebieten der Stadt Hamburg. Das neue Quartier Elbbrücken bildet am Ende des Baakenhafens den östlichen Abschluss der HafenCity. Zur Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wurde die U-Bahn-Linie U4 bis zu den Elbbrücken verlängert und auf den S-Bahn-Linien S2/S31 eine neue S-Bahnhaltestelle realisiert.

Zwei Bahnhöfe
Das Hamburger Büro gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner realisierte mit seinem Entwurf für U- und S-Bahn jeweils dreidimensionale Stahl-Glas-Konstruktionen, die als modernes Pendant zur Struktur der angrenzenden historischen und unter Denkmalschutz stehenden Freihafenelbbrücke gelten. Die Baumaßnahme wurde 2012 durch die Hamburger Hochbahn im Rahmen eines Wettbewerbs ursprünglich nur für den U-Bahnhof Elbbrücken ausgeschrieben. Der Entwurf von gmp schaffte es in die zweite Runde und bekam schließlich den Zuschlag. In der Folge wurde das Verbindungsbauwerk zum S-Bahnhof Elbbrücken, der von der Deutschen Bahn geplant wurde, mit angelegt. Erst im Nachhinein wurde entschieden, dass im Sinne eines städtebaulichen Ensembles auch der S-Bahnhof eine identische bauliche Struktur erhalten sollte.

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