Temporärer Pavillon in Minde Lehrstück mit Anleitung

08.11.2019

Entstanden aus einem Workshop für Studierende, bereicherte der Pavillon „Alberto“ das Stadtzentrum der portugiesischen Stadt Minde im Sommer 2019.
Bild: João Barata, Lissabon

Die Realität des Planens näherzubringen, ein Gespür für Materialien zu erzeugen und den Kontakt zum Handwerk und zur Bauherrschaft zu erproben – das waren die Ziele des Projekts Alberto, an dem Studierende der Universidade Autonoma de Lisboa und der HafenCity Universität Hamburg (HCU) im Sommer 2019 teilnehmen konnten. Der zweiwöchige Workshop umfasste die Konzeptionierung, Entwicklung und Realisierung eines Treffpunkts für das Festival „Materias Diversos“ für zeitgenössisches Theater, Musik und Performance im portugiesischen Städtchen Minde. Entstanden ist dabei ein streng gerasterter Pavillon aus schwarzen Stahl- und Holzelementen mit orangefarbenen Stoffvorhängen, die sich im Wind bewegten und vor Sonne schützten. Geleitet wurde das Projekt durch Professor Matthias Ballestrem vom Lehrstuhl Architektur und experimentelles Entwerfen der HCU und den Architekten des Atelier JQTS aus Lissabon und Hamburg.

Gefordert war von der Bauherrschaft ein schattiger Ort für den Ticket- und Bücherverkauf und für Veranstaltungen, wie Gespräche, Filmvorführungen und Vorträge. Aber auch eine symbolische Mitte im Kontext der Stadt und ihrer Umgebung war gewünscht. Die temporär errichtete Struktur sollte zudem mobil, leicht auf- und abbaubar sowie wiederverwendbar sein.

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