Temporäre Bauten am Flussufer in Zagreb Vor der Flut
15.11.2020
Bild: Openact Architecture / Marko Mihaljevic, Zagreb
Weite, unbebaute Flächen prägen die Ufer der Save in Zagreb. Anders als in vielen anderen europäischen Städten, in denen entlang von Flüssen gerne reges Treiben herrscht, wurden diese Zonen in der kroatischen Hauptstadt aufgrund der Überflutungsgefahr traditionell eher gemieden. Heute begrenzen Dämme mit vorgelagerten Hochwasserschutzpoldern den wilden Nebenarm der Donau. Da diese Bereiche dauerhaft von Bauten freigehalten werden müssen, werden die Stadtgebiete auf beiden Uferseiten von einer breiten Schneise getrennt.
Die Stadt Zagreb hatte die Uferzone der Save als Standort für Europan 13 – Motto: Adaptable City – eingereicht. Ziel war es, einen Weg zu finden, diesen vernachlässigten städtischen Raum auf einer Länge von sieben Kilometern temporär zu beleben.