Tauwasserbildung im Innern von Bauteilen Bei belüfteten und unbelüfteten Konstruktionen

11.08.2026

Bei ungünstigen Temperatur- und Dampfdruckverhältnissen kann Wasserdampf durch Diffusion in das Innere eines Bauteils gelangen. Sinkt die Temperatur innerhalb der Konstruktion nach außen hin ab, kann der Wasserdampf an einer kalten Schicht kondensieren; es bildet sich Tauwasser im Bauteil. Sind belüftete und nicht belüftete Dachkonstruktionen aber für den jeweiligen Dachaufbau geeignet geplant, feuchtetechnisch bewertet und fachgerecht ausgeführt, dann funkionieren sie gleichermaßen sicher.

Nicht belüftete Dächer

Bei nicht belüfteten Konstruktionen müssen der Bauteilaufbau, die Dampfbremse und die Luftdichtheitsebene so geplant und ausgeführt werden, dass nur begrenzte Feuchtemengen in die Konstruktion gelangen und diese gegebenenfalls wieder austrocknen können. Gelangt durch Fehlstellen feuchte Raumluft in kalte Bereiche des Daches, kann dort Tauwasser entstehen. Besonders kritisch sind Undichtigkeiten an Durchdringungen, Anschlüssen und Randausbildungen.

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