Talstation Schafbergbahn in St. Wolfgang Gefaltete Dach- und Fassadenkonstruktion
15.04.2025
Bild: Albrecht Immanuel Schnabel
Die Schafbergbahn im oberösterreichischen St. Wolfgang
wurde im Jahr 1893 eröffnet. Sie gilt als steilste Zahnradbahn des
Landes. 130 Jahre nach ihrer Eröffnung erhielt sie eine neue
Talstation nach Plänen des Salzburger Architekturbüros
dunkelschwarz. In den Ausläufern des Schafbergs und am Ufer des
Wolfgangsees ersetzt der Neubau mit einer gefalteten Dach- und
Fassadenkonstruktion aus Holz, Stahl und Glas einen Vorgänger aus
den 1960er-Jahren.
Sheddach als Gestaltungselement
Zur Station gehören ein zweigeschossiges Hauptgebäude und ein eingeschossiges Nebengebäude, die gemeinsam einen L-förmigen Grundriss bilden. Sie umfassen alle für den Bahnbetrieb erforderlichen Einrichtungen und Verwaltungsbüros, aber auch kommerzielle Flächen für Läden, einen Ausstellungs- und Veranstaltungsbereich sowie ein Restaurant. Ein imposantes Sheddach in Holzbauweise überspannt die offene Bahnsteighalle, das Haupthaus zur Straße im Süden und das Nebengebäude östlich der Gleisanlage. Es ist ein Blickfang und verschafft dem Ensemble einheitliche Wirkung – die Auffaltung des Daches setzt sich in der Fassade fort.