Skulpturales Eingangselement in Edmonton Zweischalige Aluminiumhaut aus 1.800 Einzelteilen

12.11.2019

Im kanadischen Edmonton hat das New Yorker Büro Marc Fornes / Theverymany ein skulpturales Objekt realisiert.
Bild: NAARO, London

Was ist nötig, um einen Raum zu definieren? Ab wann ist ein Objekt ein Gebäude? Wo liegen die Grenzen zwischen Architektur und Kunst – und zwischen Form, Struktur und Raum? Diesen Grundsatzfragen geht das New Yorker Büro Marc Fornes / Theverymany nach und bietet Antworten mit einer Reihe von dünnschaligen, amorphen Pavillons und Installationen – meist in Pastell- oder Signalfarben, mitunter aber auch in Weiß oder Gold gehalten. In Edmonton, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta, hat das Büro am Eingang zum neuen Nordwestcampus des Edmonton Police Service (EPS) ein orangefarbiges Objekt realisiert mit dem Titel: Agent Crystalline. The Art of Speed.

Einflüsse aus Natur, Kunst und Geschichte
Skulpturale Pavillons und Installationen entwirft das New Yorker Büro seit gut zehn Jahren für den Außen- und Innenraum. Sie erinnern an mikroskopische Zell- oder Gewebestrukturen, an Wurzeln, Korallenriffe, Kakteen oder Schlingpflanzen. In ihrer räumlichen Aussage scheinen einige davon entfernte Verwandte von Alexander Calders roten Skulpturen in den Stadträumen der 1960er- und 70er-Jahre zu sein.

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