Sanierung der Hansabibliothek in Berlin-Mitte Ein Baudenkmal als Quartierstreffpunkt

27.09.2021

Die Hansabücherei ist Teil des Berliner Hansaviertels, das im Rahmen der Internationalen Bauaustellung 1957 errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht (Nordansicht mit Schwedenhaus).
Bild: Steffen Obermann

Die Hansabücherei ist Teil des Berliner Hansaviertels, das im Rahmen der Internationalen Bauaustellung 1957 errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Sie ist ein frühes Bauwerk des Architekten Werner Düttmann (1921-83), der in den Fünfziger- und Sechzigerjahren zahlreiche Kultur- und Zweckbauten, Wohnsiedlungen und Privathäuser entwarf, die die Hauptstadt bis heute prägen. Anlässlich seines 100. Geburtstags gab es im Sommer 2021 eine Ausstellung und Schautafeln an wichtigen Gebäuden im Stadtraum.

Die Sanierung der Bibliothek im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erfolgte im laufenden Teilbetrieb und wurde 2018 vollendet. Die Planung, Ausschreibung und Bauleitung oblag dem Büro für Architektur, Denkmalpflege und Bauforschung adb Ewerien und Obermann. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen klar strukturierten, eingeschossigen Flachbau mit großen Verglasungen, tragenden Betonelementen und Sichtmauerwerk. Der quadratische Innenhof ist als Gartenanlage konzipiert.

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