Sanierung der Fridolinschule in Lörrach Erweiterte Fluchtwege, F90-Decken und Brandmeldeanlagen

27.08.2026

Die umfassende Modernisierung der denkmalgeschützten Schulgebäude, von denen eines 1877, das andere 1927 errichtet wurde, erfolgte nach Plänen der Stuttgarter Thoma Lay Buchler Architekten.
Bild: Simon Sommer Fotografie, Ostfildern

Zwei denkmalgeschützte Gebäude bilden das Ensemble der Fridolinschule in Lörrach – das eine wurde 1877 errichtet, das andere im Jahr 1927. Die umfassende Modernisierung beider Schulhäuser, welche zu den ältesten Bildungseinrichtungen der Stadt gehören, erfolgte durch die Stuttgarter Thoma Lay Buchler Architekten. Sie planten auch eine neue Einfeld-Sporthalle als Ersatz der früheren Turnhalle. Ein übergeordnetes Ziel war die Neuausrichtung zur Ganztagsgrundschule; heute finden rund 200 Kinder hier Platz. Beide Schulgebäude wurden technisch und konzeptionell nicht zuletzt hinsichtlich Brandschutz und Barrierefreiheit auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. 

Aufarbeiten und Erneuern

Die charakteristischen Elemente beider Schulhäuser sollten unbedingt erhalten bleiben. Im großen Schulhaus wurden unter anderem die historischen Fischgrätparkettböden freigelegt, aufgearbeitet und an Fehlstellen ergänzt. Originale Türzargen und Rundbögen wurden restauriert, Flächen aus rötlichem Sandstein wieder sichtbar gemacht. Im Zuge der Dacherneuerung wurden in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege insgesamt 45.000 Naturschieferplatten von Hand verlegt. Fenster, Bodenbeläge, Sanitäranlagen und die gesamte Elektroinstallation wurden ebenfalls erneuert. Akustisch wirksame Decken verbessern die Bedingungen in den Unterrichtsräumen; die neue LAN- und WLAN-Infrastruktur ermöglicht zeitgemäße digitale Unterrichtsformen.

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