Pizzeria Domani in Lausanne Von Soulfood und Fliesen

14.11.2024

Im Erdgeschoss befindet sich die offene Küche, in der die Pizza vor den Augen der Gäste zubereitet wird.
Bild: Marc Vertesi

Ein Pizzabäcker namens Mario? Welch ein Klischee! Und dennoch wahr: Mario Mattiello, der vielmehr nach Grafikdesigner als Pizzabäcker aussieht, betreibt in der Altstadt von Lausanne, unweit des Bahnhofs, die Pizzeria Domani. Der kleine Laden befindet sich in einem Gründerzeithaus an einem begrünten Platz und wurde nach dem Entwurf des jungen Architekturbüros Baraki gestaltet (auf der Webseite des Büros sieht man die Architekt*innen gemeinsam mit Mario Mattiello beim Pizzaessen).

Im Erdgeschoss befindet sich die offene Küche, in der die Pizza vor den Augen der Gäste zubereitet wird. Eine gewendelte Treppe führt auf die Galerieebene, wo die Gäste an kleinen Tischen mit zusammengewürfelten, alten Holzstühlen Platz nehmen und durch ein großes Fenster das Treiben auf der steilen Rue du Petit-Chêne beobachten können. Die Räume sind minimalistisch gehalten, wirken aber durch die Materialwahl – vorrangig keramische Fliesen und Holz – wertig und gemütlich.

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