Pavilion M. in Almere Lichtfilter aus Polycarbonatplatten, Fenstern und Vorhängen

11.02.2025

Zur vorerst letzten Floriade im Jahr 2022, die in Almere stattfand, hat das Studio Ossidiana einen Kunstpavillon entworfen.
Bild: Riccardo De Vecchi, Rotterdam

Der Name war selbsterklärend: Die Floriade war das niederländische Pendant zu der in Deutschland bekannten Internationalen Gartenbauausstellung (IGA). Zwischen 1960 und 2022 fand sie alle zehn Jahre statt. Für die letzte Ausgabe in Almere, 25 Kilometer östlich von Amsterdam, hat Studio Ossidiana aus Rotterdam einen Pavillon entworfen. Er markiert allerdings keinen Endpunkt, sondern sollte als Vorhut für ein künftiges Kunstmuseum dienen – ein Projekt, das zwischenzeitlich auf Eis gelegt wurde. Übrig blieb der Pavilion M. als Ort für Land Art und Multimedia-Kunst im Quartier Almere-Hortus, das nun auf dem ehemaligen Floriade-Areal entsteht.

Drei unterschiedlich große Kreise scheinen an der Oberfläche des kleinen, künstlich angelegten Weerwater Sees im zentralen Stadtteil Almere Stad zu treiben. Damit thematisiert der Pavillon die Entstehungsgeschichte der zwölften und jüngsten niederländischen Provinz Flevoland, deren Gebiet im 20. Jahrhundert durch Eindeichung und Entwässerung dem Zuidersee abgerungen wurde.

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