Modulares Minimalhaus in Berlin Komfortables Wohnen auf kleiner Fläche

16.04.2019

Wohnen auf wenig Fläche kann mit Komfort und einem luftigen Raumgefühl einhergehen, wie man am Beispiel des stationären Minimimalhauses von dem Start-up Cabin Spacey sehen kann.
Bild: Cabin Spacey, Berlin

Ein Zimmer, Küche, Bad auf 30 Quadratmetern – der Trend zu kleinen Häusern hält an. Er geht meistens einher mit einer bewussten Reduzierung von Hab und Gut sowie mit einem hohen Interesse an Ökologie und Nachhaltigkeit. Reduziertes Wohnen auf wenig Fläche bedeutet jedoch nicht unweigerlich Einbußen an Komfort. Sogar ein luftiges Raumgefühl ist möglich, wie das Cabin One beweist. Ein siebenköpfiges Team rund um die Architekten Simon Becker und Andreas Rauch, hat dieses stationäre Minimimalhaus entwickelt.

Der dunkelgrau lasierte Holzbau ist zehn Meter lang und 3,50 Meter breit; die Höhe des asymmetrischen Satteldachs beträgt 3,70 Meter. Die geneigte Dachform und großzügige Verglasungen vermitteln im Inneren den Eindruck heller Geräumigkeit bei einer Wohnfläche von gut 25 Quadratmetern. Auf der Stirnseite ist ein leicht schräg nach außen geneigtes großes Giebelfenster angeordnet, gegenüberliegend befindet sie die verglaste Eingangstür. An einer Langseite dazwischen lässt ein bodentiefes Fenster mit Schiebetür Licht einfallen und fungiert als Zugang zur Terrasse. Aufgebaut als äußere Hülle und funktionaler Kern mit Bad-, Küchen- und Bettmodul, ist das Gebäude für zwei Personen konzipiert. Erweiterungen für mehr Bewohner sind möglich.

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