Mensa am Park in Weimar Sanierung an der Bauhaus-Universität
14.01.2025
Bild: © Rainer Taepper
Die Bauhaus-Universität gehört sicher zu den Hauptattraktionen Weimars. Jedes Jahr lassen sich zahlreiche Tourist*innen durch den Van-der-Velde-Bau und das Hauptgebäude mit den großen Dachfenstern führen. Das Ensemble ist sogar in der UNESCO-Welterbeliste zu finden. Weniger Aufmerksamkeit bekommt ein graues, kastenartiges Gebäude, das sich auf der anderen Seite der Belvederer Allee in den Ilmpark schiebt: die 1982 in Betrieb genommene Mensa. Nach Plänen von Thoma Architekten wurde sie umfangreich saniert und 2022 wiedereröffnet.
Es handelt sich um einen Skelettbau, dessen zurückgesetztes Erdgeschoss mit anthrazitfarbenem Terrazzo bekleidet ist. Das umlaufend auskragende Obergeschoss hingegen kennzeichnen hohe Glasflächen und eine Bekleidung aus Waschbetonplatten. Dort befindet sich der Speisesaal. Südwestlich erweitert eine Terrasse die Cafeteria und orientiert sich zum Park. L-förmig schließt im Norden ein Instituts- und Hörsaalgebäude an und ist über eine Brücke mit dem Nachbargebäude der Mensa verbunden. Mit dieser städtebaulichen Figur umschließen die Bauten einen kleinen rechteckigen Platz.