Medienzentrum Frame in Brüssel Stahltragwerk zur Schau gestellt

19.03.2026

Als eines der ersten Bauten im neu strukturierten Mediapark eröffnete im Dezember 2025 das Projekt FRAME der Architektenteams von Baukunst und Bruther in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von Bollinger+Grohmann.
Bild: © BRUTHER – Séverin Malaud

Medien, Audiovisuelles und Kommunikation – auf diesen drei Pfeilern stützt sich eine von der Region Brüssel-Hauptstadt und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Quartiersentwicklungsmaßnahme in der kosmopolitischen und aufstrebenden Brüsseler Gemeinde Schaerbeek nördlich der Innenstadt. Dort entsteht noch bis 2030 ein Medien- und Kulturareal auf circa 20 Hektar Fläche. Ein Meilenstein konnte bereits Ende 2025 eröffnen. Das Bauwerk mit Namen FRAME bildet einen markanten Auftakt an der Ecke Boulevard Auguste Reyers und Rue Colonel Bourg.

Auf 8.500 Quadratmetern verteilen sich Räume für den regionalen Fernsehsender BX1 als Ankernutzer, ein mediales Trainingszentrum, ein Filmförderprogramm, ein non-profit Videobildungszentrum, Co-Working-Bereiche und ein Geschäftszentrum sowie gemeinsame Infrastruktur. Das Ziel im Gebäudeentwurf der Architekturbüros Baukunst aus Brüssel mit Bruther aus Paris war es, so flexible Flächen wie möglich zu generieren. Dies hat direkten Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild. Denn Tragwerk und Versorgung sind schlichtweg externalisiert.

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