Maison des Solidarités et de la Citoyenneté in Langon Sozialzentrum in Holz, Stroh und Lehm

01.04.2026

Für die französische Stadt Langon hat das Architekturbüro ABF-LAB das Maison des Solidarités et de la Citoyenneté geplant. 2025 wurde das Sozialzentrum fertiggestellt.
Bild: Ivan Mathie

Für die Stadt Langon, eine Autostunde landeinwärts von Bordeaux, wurde 2025 ein neues Sozialzentrum fertiggestellt. Das Maison des Solidarités et de la Citoyenneté (Deutsch: Haus der Solidarität und Bürgerschaft) ist als Treffpunkt und zentrale Anlaufstelle für soziale Dienste im Département Gironde gedacht. Neben einer Bibliothek und einem Jugendzentrum sind hier Beratungsstellen für Behinderte, ältere Menschen und deren Angehörige sowie Dienste für den Mütter- und Kinderschutz und die Gesundheitsförderung ansässig. Darüber hinaus soll der zweigeschossige Neubau, geplant vom Pariser Architekturbüro ABF-LAB, mit passiver Klimatisierung und natürlichen Baumaterialien ein Zeichen setzen für einen nachhaltigen, schonenden Umgang mit Ressourcen.

Architektur für Mensch und Umwelt

ABF-LAB wollte einen Ort schaffen, der verglichen mit anderen behördlichen Anlaufstellen deutlich einladender wirkt: Durch die U-Form des Gebäudes organisiert sich das Innenleben um einen Patio. Glasfronten sorgen für viel Tageslicht in den Räumen, das besonders in Beratungskontexten eine positive Wirkung haben soll. Auch die Materialwahl für Wände und Böden – darunter Holz, Lehm und Kalkputz – trägt zur angenehmen Atmosphäre bei. Sie dienen außerdem dazu, den hohen Umweltschutzanforderungen gerecht zu werden.

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