Luftgestützte Überdachungen

30.09.2026

Die Traglufthalle des Kombibads Seestraße in Berlin wird saisonal auf- und abgebaut. Die Stützluftgebläse richten das Foliendach innerhalb von rund sieben Tagen auf.
Bild: Maximilian Ludwig, Berlin

Bei luftgestützten Überdachungen handelt es sich um Membrankissen, die permanent mit Luft gefüllt werden. Der so entstehende Luftüberdruck sorgt dafür, dass die Membran konstant gespannt bleibt. Dadurch trägt sie sich nicht nur selbst, sondern kann auch die von außen wirkenden Lasten, insbesondere Wind und Schnee, aufnehmen. Die permanente Luftzufuhr gewährleistet ein Stützluftgebläse, dass die Umgebungsluft oder Abluft eines Nachbargebäudes einführt.

Voraussetzungen

Das Medium Luft als Tragwerk ist wirtschaftlich gesehen unschlagbar, da konventionelle Tragstrukturen – abgesehen von der Verankerung – eingespart werden. Zu beachten ist, dass die Membran permanent gespannt sein muss, damit eine ausreichende Dachneigung gewährleistet ist und sich weder Schnee noch Regen ansammeln.

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