Lido Patriziale in Ascona Instandsetzung und Reorganisation des städtischen Seebades

06.10.2023

Das Gebäude des Lido Patriziale in Ascona wurde unter Leitung von Atelier Rampazzi behutsam instandgesetzt und neu ausgestattet.
Bild: Simone Bossi

Asconas größte Sehenswürdigkeit erstreckt sich bis weit über die Stadtgrenze hinaus: der Lago Maggiore. Dabei ragt lediglich der Nordzipfel des langgezogenen Sees in den Tessin, dem Kanton im Süden der Schweiz. An seinem Ufer liegt das städtische Seebad Lido Patriziale mit 600 Meter langem Sandstrand und großer Liegewiese. Das dazugehörige Gebäude nach Plänen des Studio di Architettura Vacchini wurde 1987 fertiggestellt und 2023 nach einer behutsamen Instandsetzung unter Leitung von Atelier Rampazzi wiedereröffnet.

Charakteristisch für den Bau ist das 56,27 m lange und 11,80 m breite Betondach, das über hellen Mauerwerkswänden mit sieben kreisrunden Öffnungen auf jeder Längsseite schwebt. In den Öffnungen mit einem Durchmesser von jeweils 3,00 m sitzen Aluminium-Schiebetüren, die bei Bedarf hinter der gemauerten Vorsatzschale der Wand verschwinden und dann den Blick von der Vorfahrt auf den See freigeben. Das Kalksandsteinmauerwerk zieht sich hoch bis vor die Betonbrüstungen des Obergeschosses. Dahinter treten mit blauweißem Schachbrettmuster bemalte Wände zurück.

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