K 47 - Wohnen in der Kirche in Berlin-Kreuzberg Umbau und Aufstockung

28.10.2021

In Berlin ist eine Kirche als Bestandteil des Blockrandes keine Seltenheit. Der ursprüngliche Bau stammt von 1961, die Umwandlung zum Wohnhaus erfolgte durch sieglundalbert architekten.
Bild: Schnepp Renou

Wer die Kreuzbergstraße entlangfährt, bemerkt kaum, dass es sich bei dem Projekt K 47 um einen zum Wohnen umgewandelten Kirchenbau handelt. Eine Kirche als fester Bestandteil des Blockrandes ist in Berlin keine Seltenheit. Der schlichte und kantige, weiße Turm als einziger Hinweis auf die einst sakrale Nutzung zeigt sich verschlossen. Er ist dem fünfstöckigen Gebäude mit Staffelgeschoss vorangestellt, das gegenüber dem Bürgersteig zurückgesetzt ist.

Die Umwandlung des Sakralbaus, 1961 nach Plänen des Architekten Harald Franke errichtet, erfolgte durch Sieglundalbert Architekten. Deren Büro befindet sich ganz in der Nähe, ebenfalls in Berlin-Kreuzberg. Bei der zuvor viele Jahre leerstehenden, mittlerweile säkularisierten Kirche handelt es sich um eine Stahlbetonkonstruktion, die aufgestockt wurde. Ursprünglich gab es eine Küsterei, den Kirchenraum mit Galerie und zwei Wohnetagen.

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