Johanna-Moosdorf-Schule in Leipzig Die höchste Schule der Stadt

12.05.2026

Der großmaßstäbliche Neubau nach Plänen von Schulz und Schulz Architekten prägt die verkehrsreiche Straßenkreuzung im Südosten Leipzigs.
Bild: Gustav Willeit

Noch lange nach der Wiedervereinigung lag ein recht prominentes Grundstück an der stark befahrenen Prager Straße im Südosten Leipzigs brach. Über zwei Hektar Bauland entwickelten sich mit den Jahren zu einem urbanen Biotop. Seit Kurzem prägt nun ein großmaßstäblicher Neubau die Straßenkreuzung: die Johanna-Moosdorf-Schule. Ein kleiner Teil des gewachsenen Biotops konnte erhalten bleiben und schirmt den Verkehrslärm ab.

Spuren einer Brache

Anfang des 20. Jahrhunderts dominierten Gründerzeitblöcke die Nachbarschaft zwischen Prager und Philipp-Rosenthal-Straße. Der Großteil dieses Bestands fiel dem zweiten Weltkrieg zum Opfer; vom ruinösen Zustand befreit wurde das Areal hingegen erst nach der Wiedervereinigung. Seitdem wuchs auf der Brache ungestört ein dichter Busch- und Baumbestand heran, in dem Fledermäuse, Brutvögel und der seltene Rosenkäfer ihr Zuhause fanden. 

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