Instandsetzung: St.-Petri-Dom zu Schleswig Sanierung des witterungsbeschädigten Ziegelmauerwerks

12.04.2023

Der St.-Petri-Dom wurde im 12. Jahrhundert als romanische Basilika erbaut und durchlebte bis in das 16. Jahrhundert zahlreiche Umbauten und Erweiterungen.
Bild: Stefan Melchior, Berlin

In der norddeutschen Stadt Schleswig ist das Wetter rau. Der starke Wind und die hohe Luftfeuchtigkeit bedeuten eine erhebliche Beanspruchung des Gebäudebestands. So erlitt das Mauerwerk des bekannten St. Petri Doms derartige witterungsbedingte Schäden, das eine Instandsetzung unumgänglich geworden war. Dabei war die Domturmfassade bereits in den 1950er-Jahren instand gesetzt worden. Neben dem größtmöglichen Erhalt der historischen Bausubstanz stand der zukünftige Schutz vor der massiven Witterungsbelastung im Fokus der Sanierung, die von dem auf Denkmäler und historische Gebäude spezialisierten Architekturbüro Krekeler geplant wurde.  

Der St.-Petri-Dom wurde im 12. Jahrhundert als romanische Basilika erbaut und durchlebte bis in das 16. Jahrhundert zahlreiche Umbauten und Erweiterungen. Heute zeigt sich der Bau als spätgotische Hallenkirche. Der 112 Meter hohe neugotische Domturm mit Glockenstube wurde nach Plänen des Berliner Architekten Friedrich Adler zwischen 1888 und 1894 errichtet, nach dem Sieg Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg.

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