Holz-Lehmbau Campus in Berlin: Baustelle und Forschungsprojekt Ausstellung im Mai 2026 von Bauhaus Erde, sauerbruch hutton und B&O Bau- und Gebäudetechnik

03.06.2026

Prototypenbau Lehmsteinmauerwerk
Bild: © Bauhaus Earth, Micha Kretschmann

Brandenburger Kiefernholz, Lehmsteine und wiederverwendete Betonteile sind wesentliche Baumaterialien der erweiterten Verwaltungszentrale von B&O Bau- und Gebäudetechnik im Berliner Stadtteil Weißensee. Das neue zweigeschossige Gebäude erstreckt sich L-förmig in einem Hinterhof genau dort, wo sich eine Garagenanlage befand. Die Erweiterung und der Umbau des Firmensitzes nach Plänen des Architekturbüros sauerbruch hutton soll 2026 abgeschlossen werden. Außer einem Foyer und Büroflächen für rund hundert Mitarbeitende ist der sogenannte Holz-Lehmbau Campus Berlin (HLCB) ein fester Bestandteil der Anlage – als Treffpunkt der Bauforschung, für Veranstaltungen und Ausstellungen. 

Fünf prototypische Bauteile

Mitte Mai 2026 gab es Gelegenheit zu einer Baustellenbesichtigung mit Präsentation von fünf prototypischen Bauteilen, entwickelt für diesen Standort und potenziell auch für weitere: Ein Fundament aus wiederverwerteten Betonbauteilen (ehemalige Bodenplatten der alten Garagen, zersägt in rechteckige Felder), ein Bodenaufbau in Holzbauweise, tragendes Lehmsteinmauerwerk, eine Holz-Gebäudeabschlusswand und eine Holz-Lehm-Hybriddecke. Formen – Forschen – Transformieren: Holz-Lehm-Hybrid-Reallabor für regeneratives Bauen lautete der Titel der Ausstellung, gemeinsam konzipiert von Bauhaus Erde, B&O Bau und Gebäudetechnik und sauerbruch hutton. 

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