Gartencafé Dabang in Jeonju Natur zwischen Verfall und Erneuerung
25.03.2025
Bild: Jang Mi
In Jeonju, der Hauptstadt der südkoreanischen Provinz Jeollabuk-do, hat das Architekturbüro one-aftr die Ruinen eines ehemaligen Arbeiterwohnheims in ein Café mit blühendem Garten verwandelt – und dabei viel vom morbiden Charme des Verfalls erhalten. Dabang, so der Name des Cafés, ist eine Ansammlung geschlossener und halboffener Gebäude, die durch ein gemeinsames Dach und ein Wegenetz miteinander verbunden sind. Ein luftig-textiles Sonnendach spendet dem Ensemble Schatten.
Besonders bekannt ist die Stadt Jeonju für ihr Hanok-Dorf, eines der größten und besterhaltenen in Korea, mit über 800 traditionellen Häusern, Teehäusern und Handwerksbetrieben. Als kulinarische Hochburg Koreas ist Jeonju die Heimat des berühmten Bibimbap und bietet eine vielfältige Food-Szene mit traditionellen Märkten, Streetfood und fermentierten Spezialitäten. Auch kulturell spielt die Stadt eine zentrale Rolle, etwa als Gastgeber des Jeonju International Film Festivals (JIFF).