Gansevoort Peninsula Park in New York City Salzwiese, Strand und Gezeitenbecken

18.08.2026

Die Gestaltung des Gansevoort Peninsula Parks macht aus einer ehemaligen Müllverbrennungsanlage einen vielfältigen Erholungsraum.
Bild: Barrett Doherty

Auf einer aufgeschütteten Halbinsel im Hudson River liegt heute Manhattans erster öffentlicher Strand. Vor über hundert Jahren prägten rund 250 Schlacht- und Fleischverpackungsbetriebe die Nachbarschaft und verhalfen dem sogenannten Meatpacking District zu seinem Namen. 1884 wurde hier der Gansevoort Markt eröffnet, der zunächst mit Obst und Gemüse handelte und mit der aufkommenden Kühltechnik einer der zentralen Fleischmärkte der Stadt wurde. Als Teil dieser Entwicklung entstand die Halbinsel, die nach dem Abriss der Bauten in den 1950er-Jahren von der Stadt unter anderem als Müllverbrennungsanlage genutzt wurde. Heute zählt die Gegend zu einem der teuersten Viertel New Yorks. Entlang des Ufers erstreckt sich der rund 6,3 Kilometer lange Hudson River Park. Das New Yorker Landschaftsarchitekturbüro Field Operations schuf mit dem Gansevoort Peninsula Park nun einen weiteren Teil der öffentlichen Stadtlandschaft.

Anders als die aufwendig aufgeständerte Betonkonstruktion des benachbarten Parkgeländes Little Island, das Heatherwick Studio gestaltete (siehe Surftipps), ruht der Gansevoort Park auf festem Grund; die Halbinsel ist weder auf Pfählen gegründet noch von einer historischen Uferwand gefasst. Der so entstehende unmittelbare Kontakt zum Wasser wurde von Field Operations bewusst gestaltet und besondere Übergangsmomente zwischen Land und Wasser geschaffen.

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