Feinkostgeschäft in Stuttgart Mit ausgeklügelter Haustechnik

03.05.2021

Das Feinkostgeschäft FrischeParadies nach Entwürfen von Robertneun Architekten befindet sich in einem sehr heterogen bebauten Gewerbegebiet. Hinter dem Gebäude lugen die Schornsteine eines Heizkraftwerks hervor.
Bild: Annette Kisling, Berlin

Der Stuttgarter Stadtteil Osten ist zum Neckar hin durch ein sehr heterogenes Gewerbequartier geprägt, in dem sich nahezu jede städtebauliche Dimension findet. In diesem Umfeld haben Robertneun Architekten das FrischeParadies geschaffen, ein Feinkostgeschäft im größeren Maßstab inklusive Bistro. Für Mensch und Lebensmittel musste dort mittels gut abgestimmter Haustechnik ein optimales Innenraumklima inklusive Kühlung für die Lagerung geschaffen werden.

Unweit des Grundstücks verläuft eine mehrspurige Bundesstraße, dahinter fließt der Neckar, gegenüber hat ein großer Autobauer seinen Hauptsitz, es gibt zahlreiche mittelgroße und kleinere Gebäude und Hallen, dazwischen ein Verkehrs- und Erschließungsnetz aus Asphalt und Beton, überthront vom Heizkraftwerk Gaisburg. Einzig ihre gewerbegebiettypische Architektur eint die Bauwerke. In dieser Kulisse sollte nun ein Gebäude entstehen, in dem künftig hochwertige Lebensmittel und Delikatessen verkauft werden – keine einfache Aufgabe für die Verantwortlichen. In der Sheddachkonstruktion einer benachbarten Bananenreifehalle fanden sie dann aber doch noch einen Anknüpfungspunkt für ihren Entwurf.

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