Estrel Tower in Berlin Hochhaus mit Open-BIM geplant

07.02.2025

Seit 2021 wird an dem 175 Meter hohen Estrel Tower von Barkow Leibinger in Berlin Neukölln gebaut.
Bild: Nils Koenning

Schon von weitem zieht die Baustelle des Hotelturms im Beliner Stadtteil Neukölln alle Blicke auf sich: Die Höhe des Gebäudes sucht seinesgleichen. Bis Ende des Jahres 2025 soll der 175 Meter hohe Estrel Tower von Barkow Leibinger fertiggestellt werden – nach dem Beliner Fernsehturm (368 Meter) wird es das höchste Gebäude der Stadt sein. Bei der Planung des von der Öffentlichkeit viel diskutierten Gebäudes setzten die Architekt*innen auf eine digitale Open-BIM Strategie. 

Städtebauliche Insellage 

Der Entwurf des Architekturbüros geht aus einem 2014 gewonnenen Wettbewerb hervor und erweitert das bestehende Estrel Hotel um ein Gebäudeensemble aus Turm, Atrium, Veranstaltungsbereich für 1.200 Personen und Parkhaus. Der Bezug zum Bestandsgebäude wird über die Formsprache der Grundrissfigur, die stählerne Dachstruktur des Atriums und den Verlauf der Fassaden-Finnen hergestellt. An der Schnittstelle zwischen äußerer und innerer Stadt markieren das Bestandsgebäude und der Neubau nun eine Eingangssituation. Die Insellage des Baugrundstücks ist besonders: Südlich der Sonnenallee, nördlich der Ringbahn, östlich des Neuköllner Schifffahrtskanals und westlich der Stadtautobahn schraubt sich der Turm auf polygonalem Grundriss seit Baubeginn 2021 in die Höhe. Das Parkhaus in Richtung Autobahn dient dem Lärmschutz, während eine großzügige Freifläche zum Kanal geplant ist. Zugang und Zufahrt erfolgen über die Sonnenallee.

Artikel auf Baunetz_Wissen Integrales Planen lesen