Erweiterung Firmensitz Bürkert in Menden Detailliertes 3D-Modell und bauteilorientierte Planung
23.04.2019
Bild: ARP ArchitektenPartnerschaft, Stuttgart
Die ARP ArchitektenPartnerschaft aus Stuttgart nutzt BIM bereits umfassend und für verschiedene Aufgaben. Das Büro setzt die Planungsmethode ein, um die Projektarbeit zu erleichtern und Arbeitsprozesse zu verbessern. Der Weg war ein besonderer: Nicht nur die Geschäftsleitung, sondern auch die Kollegenschaft wollte das digitale Planen stärker verankern. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt im Jahr 2015, das in letzter Konsequenz noch nicht durchgehend mit BIM realisiert worden ist, setzen die Architekten inzwischen jedes neue Bauvorhaben in 3D auf und versehen die Bauteile mit Attributen. Wenn machbar, werden die Fachplanungen der Projektingenieure für Elektrotechnik, für die technische Gebäudeausrüstung, für Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär oder Statik in das Modell eingebunden.
Mehr Produktions- und Bürofläche unter einem Dach
Ein mit BIM geplantes Projekt von ARP, das momentan realisiert
wird, ist der Erweiterungsbau für die auf Fluidtechnik
spezialisierte Firma Bürkert am Standort Menden bei Dortmund.
Gewünscht war ein neues Gebäude, das Platz bietet für den gesamten
Produktentstehungsprozess – von der Entwicklung über den
Werkzeugbau bis zur Fertigung. So wird neben dem bestehenden
Firmengebäude ein in schwarze Trapezbleche gehüllter Stahlbetonbau
errichtet. Mit ihm wird die bisherige Produktionsfläche von 1.500
auf 4.100 Quadratmeter mehr als verdoppelt. Außerdem entstehen in
der neuen sogenannten Werkstatthalle 1.600 Quadratmeter Büroflächen
samt informeller Meetingzone sowie Pausen- und
Vortragsbereiche.