Erweiterung der Kantonsschule Uster Wiederverwendete und ertüchtigte Baucontainer
17.03.2026
Bild: baubüro in situ, Foto: Martin Zeller
Als „Heimkehr eines Provisoriums“ ließe sich die Erweiterung der Kantonsschule Uster bezeichnen, die von baubüro in situ realisiert wurde. Die insgesamt 80 vorgefertigten Module, aus denen sich die zwei Gebäude zusammensetzen, dienten nämlich zunächst der Berufsfachschule Uster (BFSU) als temporäres Quartier. Anschließend standen sie einige Jahre lang in Winterthur, bevor sie 2025 wieder in Uster aufgebaut wurden.
Das Provisorium wurde in Uster 2019 überflüssig, nach Vereinigung der BFSU mit der Höheren Berufsbildung Uster (HBU) und der Kantonsschule Uster (KUS). Im zwanzig Kilometer nördlich gelegenen Winterthur beherbergten die Container die Kantonsschule im Lee, während einer Instandsetzungsphase. Zurück in Uster ergänzen sie nun ein größeres, baugleiches Provisorium aus der Zusammenlegungsphase des sogenannten Parkschulcampus. Dieses fünfteilige Ensemble besteht selbst aus mehr als 220 Containern und war als Interimslösung gedacht. Wegen des kontinuierlichen Platzbedarfs der Kantonsschule Uster blieb es jedoch auch nach 2019 bestehen.