Das schwarze Haus in Wolfhagen Holzrahmenbau mit Kontrast
28.05.2021
Bild: Nina und Michael Bohl I Wolfhagen
Am Rande eines Neubaugebiets im hessischen Wolfhagen fügt sich das schwarze Haus der Architekten Nina und Michael Bohl sehr gut in die Umgebung – und fällt doch angenehm auf. Der lange und schmale, dunkle Holzbau mit zwei Geschossen und sanft geneigtem Satteldach zeigt sich klar konturiert. Sorgsam gesetzte und differenzierte Fensteröffnungen verweisen auf verschiedene Funktionen des Einfamilienhauses, schwarze Regenfallrohre passen sich der äußeren Ordnung an.
Das Gebäude ist etwa 16 Meter lang und sechs Meter breit. Den Eingang an der Ostseite markiert ein Einschnitt in die Kubatur. Er führt geradewegs in einen breiten Flur mit offener einläufiger Treppe ins Obergeschoss und weiter in einen großzügigen Wohnraum mit Küche und Essbereich. Dort schaffen raumhohe Glasschiebetüren an zwei Seiten einen Bezug zum Außenraum mit Terrassen. Während drei kleine Räume, einschließlich eines Dusch-WCs, zur linken Seite des Flurs aufgereiht sind, befinden sich auf der oberen Etage drei Räume und ein Badezimmer. Der über dem Eingang auskragende Endpunkt des Flurs dient als Arbeitsplatz mit Aussicht.