Dach der Forschungseinheit Hi-Lo in Dübendorf Tragfähig vernetzt
10.03.2021
Bild: Block Research Group, ETH Zürich / Foto: Stefan Liniger
Die leeren Plattformen, die das Forschungs- und Innovationsgebäude NEST im Rohbau geprägt haben, sind inzwischen gefüllt: mit modularen Einheiten, die es erlauben, neue Technologien, Materialien und Systeme im Bereich Bauen unter realen Bedingungen zu testen, weiterzuentwickeln und zu validieren. Ganz oben auf dem Gebäude der beiden Schweizer Forschungsinstitute Empa und Eawag in Dübendorf befindet sich unter anderem das DFAB House, das 2019 fertiggestellt wurde. Nebenan wächst auf der Südwestseite nun ein weiteres Modul heran: das sogenannte Hi-Lo, kurz für „High performance, Low energy“.
An dem Bau der Forschungseinheit sind zahlreiche Partner aus Wissenschaft und Industrie und auch verschiedene Planungsbüros beteiligt. Der bereits fertiggestellte Rohbau des Daches – eine mehrfach gekrümmte Schalenkonstruktion aus Beton – wurde maßgeblich von der Block Research Group des Instituts für Architektur und Tragwerk der ETH Zürich entwickelt. Die gewünschte Form der Leichtbaukonstruktion erreichte das Planungsteam durch eine neuartige Schalungsmethode (siehe unten).