Campuserweiterung Galileo in Garching Blaue Treppen als Farbakzent

21.05.2024

Nur wenige Gehminuten vom sogenannten Atom-Ei entstand der Neubau nach den Plänen von Nickl und Partner Architekten.
Bild: Werner Huthmacher

Das zur Technischen Universität München gehörende Hochschul- und Forschungszentrum Garching gehört zu den größten Wissenschaftszentren Deutschlands. 2019 wurde hier nach den Plänen des Büros Nickl und Partner Architekten ein neues Gebäude fertiggestellt, das den Namen Galileo trägt. Der Neubau beherbergt verschiedene Nutzungen, die sowohl den Hochschulangehörigen als auch externen Personen Verfügung stehen.

Die Geschichte des Areals

Das Garchinger Hochschul- und Forschungszentrum liegt im Nordosten des Ortes. Ausgangspunkt für die Entstehung des Campus war der Bau des ersten Forschungsreaktors Deutschlands im Jahr 1957. Wegen seiner von Gerhard Weber entworfenen, eiförmigen Kuppel ist der im Jahr 2000 stillgelegte Reaktor auch unter dem Namen Garchinger Atom-Ei bekannt. 1960 zog das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik auf den Campus. Es folgten weitere Institute und Fakultäten der Technischen Universität und der Ludwig-Maximilians-Universität. Heute sind auf dem Areal unter anderem die Fakultäten für Chemie, Informatik, Maschinenwesen, Mathematik und Physik sowie die Max-Planck-Institute für Astrophysik, extraterrestrische Physik und für Quantenoptik angesiedelt.

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