Busbahnhof in Santiago de Compostela Vollverglasung neben altgoldenem Streckmetall

13.10.2023

Für den wachsenden Bahnhof von Santiago de Compostela haben IDOM aus Bilbao ein Busterminal entworfen.
Bild: Aitor Ortiz, Bilbao

Nicht die Saar, sondern der Sar ist es, der durch Santiago de Compostela fließt. Eher noch Bächlein als Fluss, zieht er sich von Nordost nach Südwest durch die galizische Hauptstadt. Parallel dazu verläuft die Bahnlinie von A Coruña über Pontevedra nach Vigo. Gemeinsam bilden sie eine Barriere zwischen der höhergelegenen Altstadt im Norden und dem neuen grünen Südteil. Direkt südlich des Hauptbahnhofs – zwischen den Gleisen und einer mehrspurigen Straße – befindet sich der neue Busbahnhof, geplant vom Büro IDOM mit Hauptsitz in Bilbao. 

Aktuell wird die Strecke für Hochgeschwindigkeitszüge ausgebaut. Um den vorhandenen Bahnhof wächst deshalb ein intermodaler Verkehrsknoten. Nicht nur das neue Busterminal gehört dazu, sondern auch eine ebenfalls bereits fertiggestellte Fußgängerbrücke, an die künftig noch eine zusätzliche Bahnhofshalle anschließen soll – beide nach Plänen von estudioHerreros aus Madrid. Die am Westrand des Grundstücks querende, eingehauste Brücke überwindet die zwölf Meter Höhenunterschied zwischen der Altstadt und dem Auenpark Brañas del Sar im Süden.

Artikel auf Baunetz_Wissen Fassade lesen