Brügge-Haus in Hamburg Teildenkmal vollsaniert

16.03.2025

Für die Sanierung, und die Aufstockung des traditionsreichen Brügge-Hauses in Hamburg zog das Elmshorner Büro GRS Reimer Architekten historische Schriftquellen zurate
Bild: René Sievert, Hamburg; © Jansen, CH-Oberriet

Für die fachgerechte Sanierung eines Baudenkmals sind selbst kleinste Hinweise auf den Originalzustand wertvoll. Neben Plänen und Zeichnungen können auch historische Fotografien und Schriftquellen Anhaltspunkte über das ursprüngliche Aussehen eines Gebäudes liefern.

Bei der Sanierung des Brügge-Hauses, einem Hamburger Kontorhaus, das 1906 nach Plänen des Architekten Franz Bach errichtet und im Laufe der Zeit stark verändert worden war, half ein bauzeitlicher Zeitungsbericht. Über die Fassade heißt es darin, dass „sämtliche Fenster in Eisenkonstruktion von großen Dimensionen angefertigt und zur Ventilation mit Oberlichtkippflügel und Stellstangen versehen“ waren. Für das Büro GRS Reimer Architekten, das mit der Rekonstruktion der Jugendstilfassade sowie dem Umbau mit Aufstockung des Gebäudekerns beauftragt war, stand deshalb fest, dass die zu erneuernden Fenster aus Stahl sein müssen.

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