Basketballplatz 68 in Mannheim Supergrafik für die Stadt der Quadrate

02.11.2023

Die Stadt der Quadrate erhält eine zeitgenössische Supergrafik am Neckarufer.
Bild: Daniel Schultz

Mannheim ist bekannt für seine Quadrate. Der quadratische Grundriss der heutigen Innenstadt geht auf eine im 17. Jahrhundert geplante Festungsanlage zurück. Die zeitgleich errichtete Bürgerstadt erhielt damals ein orthogonales Straßenraster mit Häuserblöcken anstelle von Straßenzügen, um ein queres Kanonenschießen zu ermöglichen. Diese funktionale Anforderung ist glücklicherweise längst Geschichte und neben den „Quadraten“ prägen heute auch barocke Architekturen und Infrastrukturbauten wie der historische Wasserturm oder die großen Industrieanlagen das Stadtbild Mannheims. Zwischen den beiden Flüssen Rhein und Neckar gelegen, siedelten sich hier im 19. Jahrhundert viele Industrien an. Doch wie viele andere Städte in Deutschland ist auch Mannheim vom Strukturwandel betroffen. Ein positiver Aspekt der postindustriellen Veränderungen ist die Wiederentdeckung der Flussufer als Naherholungsgebiete.

Neckarwiesen

Der Neckar fließt nördlich des Stadtzentrums und trennt die Innenstadt von den auf der anderen Uferseite liegenden Stadtteilen Neckarstadt West und Ost. Diese Lage trägt zur großen Beliebtheit der Neckarwiesen bei. Dieser städtische Grünraum wird von den Mannheimer*innen für verschiedene Freizeit- und Sportaktivitäten genutzt. Dazu zählt auch ein öffentlicher Basketballplatz am Fuße der Friedrich-Ebert-Brücke. Zwar sorgten Hochwasserereignisse in den letzten Jahren immer wieder für Beschädigungen, doch der Platz bleibt nach wie vor ein beliebter Treffpunkt am Hermann-Heimerich-Ufer.

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