Rückkehr der Sächsischen Achse WXCA gewinnen Wettbewerb in Warschau
16.11.2023
Bild: WXCA
Wie umgehen mit dem Verlorenen? Auch in Warschau gibt es im Stadtbild noch Leerstellen durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Nun hat die konservative Regierung Gelder für eines der größten Rekonstruktionsprojekte in Aussicht gestellt: Für 530 Millionen Euro soll das Sächsische Palais ins nördlichen Stadtzentrum zurückkehren. Den Architekturwettbewerb gewann das Warschauer Büro WXCA. Von diesem Büro stammten auch die Entwürfe für die jüngst fertig gestellten politischen Prestigeprojekte Museum der Polnischen Geschichte und Museum der Polnischen Armee auf dem ehemaligen Zitadellengelände.
Über die Rekonstruktion des Sächsischen Palais ist in Warschau schon lange diskutiert worden. Das Palais gilt als eines der bedeutendsten barocken Stadtschlösser in Polen. August der Starke hatte, als er im 18. Jahrhundert König von Polen war, eine ältere Stadtvilla erheblich umgestalten lassen. Damit wurde das Sächsische Palais zum Hauptbestandteil der „Sächsischen Achse“, einer barocken Stadtachse, die von den Königlichen Reiterkasernen in Ost-West-Richtung bis zum heutigen Józef-Pilsudski-Platz verlief.
- 1. Preis: WXCA (Warschau)
- 2. Preis: FS&P Arcus (Warschau) mit Ingarden & Ewy Architekci (Krakau)
- 3. Preis: LAN und P2PA (Warschau)