Den Düttmann erweitern Wettbewerb zum Brücke-Museum Berlin entschieden
07.09.2026
Bild: Barkow Leibinger mit fabulism Landschaftsarchitektur
[[vollformatbild:13]]Das Brücke Museum ist nicht nur für seine herausragende Sammlung bekannt. Der Museumsbau mit den vorzüglichen Oberlichtern und immer wieder überraschenden Ausblicken in den Waldgarten gehört zu den museumshistorisch bedeutsamsten Bauten seiner Zeit. Der damalige Berliner Senatsbaudirektor Werner Düttmann kondensierte hier viele modernistische Ideen zur Inszenierung von Kunstwerken mit Naturlicht in intimer, wohnlicher Umgebung und mit enger Bindung an die Natur.
Diesen Bau aus Stahlbeton und Kalksandstein mit den wunderbaren Holzböden und breiten Holzfensterrahmen angemessen zu sanieren, ist eine Herausforderung. Zudem soll er erweitert werden. Denn das Brücke-Museum, entstanden aus kleinen Privatschenkungen, ist inzwischen zu einer der bedeutendsten Expressionisten-Sammlungen der Welt gewachsen. Seit Jahren fordert es neue Flächen für Sonderausstellungen, moderne Depots, Verwaltung, Forschung, Didaktik und ein Café. Dabei muss der Waldgarten mit den alten Kiefern berücksichtigt werden, auch wenn er rätselhafter Weise nicht unter Denkmalschutz steht. Nahtlos geht er in den Waldgarten des Kunsthaus Dahlem und in die Gärten der benachbarten Villen über.
[[bildstrecke:1,5,9|mittig]]Für die Erweiterung und Sanierung des landeseigenen Brücke-Museums hatte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen einen Realisierungswettbewerb für Planungsteams aus Architektur und Landschaftsarchitektur ausgelobt. In der offenen ersten Phase waren 241 Entwürfe eingegangen. 18 hat die Jury unter Leitung der Architektin Jórunn Ragnarsdóttir zur weiteren Bearbeitung ausgesucht. In der zweiten Sitzung vergab sie drei Preise und drei Anerkennungen.